Handschrift neu erfinden Beitragsbild

Verlerne deine Handschrift nicht

Das Einzige, was du hast, was sonst niemand hat, bist du selbst. Deine Stimme, dein Verstand, deine Geschichte, deine Vision. Also schreibe und zeichne und baue und spiele und tanze und lebe, wie nur du es kannst.

Neil Gaiman, britischer Science-Fiction Autor

Kennst du das Gefühl, wenn du einen Stift in deine Hand nimmst, um eine Notiz aufzuschreiben und du hast das Gefühl, du hättest keinen Stift mehr seit Jahren angefasst? Du beginnst, die ersten Buchstaben deiner Gedanken langsam aufzuschreiben und du fühlst dich so, als ob du deine Handschrift neu erfinden müsstest.

Mit einem Füller zu schreiben, gibt mir wieder das Gefühl zurück. Wie es sich damals als kleiner Junge für mich angefühlt hatte. In der Grundschule lerntest du zu schreiben und es eröffnete sich eine völlig neue Welt für dich. Ich erinnere mich gut daran, dass ich im Deutsch-Unterricht immer gerne Aufsätze schrieb, in denen man sich eine fantasievolle Geschichte ausdenken durfte.

Wenn es darum geht, dass du im Alltag deine Handschrift nicht verlierst, solltest du immer wieder Übungen machen… Sei es, um etwas Neues zu lernen oder um deine verwirrten Gedanken loszuwerden. Oftmals sind es gar nicht mal deine eigenen Gedanken, sondern vielmehr die der Menschen um dich herum.

Ablenkungen fürs Ego

Mich interessiert meine Psyche und wie ich mich täglich motivieren kann, etwas Neues dazu zu lernen. Vorzugsweise Themen und Prinzipien, die mich im Studium weiterbringen. Aber manchmal lenke ich meine Aufmerksamkeit anderen Bereichen zu – für mein Ego, um es zu belohnen. Für seine Geduld, während ich fleißig bin.

Es gibt immer wieder Momente, in denen ich mit meinem inneren Schweinehund kämpfe.

Wechsele deine Umgebung

Ich habe derzeit meinen Fokus sehr stark auf meine Lernzeit für meine anstehenden Klausuren in vier Tagen und sechs Tagen, ausgerichtet. Trotzdem habe ich mir gestern einen Tag Auszeit gegönnt, weil ich auch mal zu Hause rauskommen möchte. Ein Wechsel der Lernumgebung fühlt sich immer gut an und sorgt für Kreativität. Das Lernen an sich kann manchmal sehr öde werden und da ist es ratsam, dich neben deiner Handschrift auch in anderen Bereichen neu zu erfinden.

Die blaue Tinte auf dem weißen Papier zu sehen löst ein gutes Gefühl in mir aus. Auf dem Laptop zu schreiben erfüllt mich nicht so sehr, wie, wenn ich einen Text per Hand aufschreibe. Auf die beschriebenen Blätter zurückzublicken, löst ein Gefühl in mir aus, etwas Gutes geschafft zu haben. Das Schreiben per Hand ermöglicht auch ein Training deiner Schnelligkeit und Gründlichkeit deiner Art und Weise des Denkens.

Heute gibt es was auf die Ohren –> Podcast-Empfehlung

Durch Umzug und neuen Job bin ich derzeit sehr eingespannt. Deshalb gab es die letzte Zeit keinen Beitrag mehr. Der Nächste folgt definitiv bald.

Bis dahin kannst Du Dich mit dem folgenden Podcast beschäftigen. Tipps & Tricks zum Bloggen und Entrepreneurship.

http://matthewmockridge.com/mediacast/021-tobias-gillen-blogging-hacks-vom-chefredakteur-und-geschaeftsfuehrer-von-basic-thinking/

Matthew Mockridge bringt jeden Sonntag eine neue Podcast-Episode heraus. Er stellt Jungunternehmer vor und zeigt, wie sie es geschafft haben, erfolgreich ein Unternehmen auf die Beine zu stellen.

Besonders interessant wird es ab Minute 25.

Viel Spaß damit.

Dein Timo

Kein Fernseher – 10 entscheidende Gründe warum

Seitdem ich für mein Studium nach Rostock gezogen bin, hatte ich keinen Fernseher mehr. Und ich hatte einen richtig guten. Es musste ein Plasma-Fernseher von Panasonic sein. Unter 42 Zoll und ohne 3D-Funktion ging bei mir gar nichts. Die Kenner unter Euch wissen natürlich, was so ein Teil neu kostet.

Keine Kosten und Mühen gescheut

Damals habe ich sehr viel Zeit in die Recherche für das Gerät gesteckt. Testvergleich hier, You-Tube-Video da. Amazon-Rezensionen, Rezensionen, Rezensionen. Herstellerseite abchecken. Preisvergleiche online und im Handel. Und, und, und.

Unglaublich, wenn ich heute daran denke. Was man in der Zeit für schöne andere Dinge hätte machen können. Aber gut. So war das damals bei mir nun mal. Heute würde ich nie wieder so viel Aufwand betreiben, um mir eine Flimmerkiste zuzulegen.

Doch als ich wie gesagt nach Rostock gezogen bin, hatte ich in meinem ersten WG-Zimmer keinen Platz für meinen Fernseher. Also bin ich einfach ohne dorthin gezogen. Und das Erstaunliche war, dass ich ihn nach einer gewissen Zeit überhaupt nicht vermisst habe. Ich habe mich einfach mit anderen Dingen beschäftigt (ab und zu mal das Studium).

Aller Anfang ist schwer

Die ersten paar Wochen waren natürlich schwierig für mich. So ein Fernseher gehört nämlich zu einem normalen deutschen Haushalt einfach dazu. Ohne geht nicht, wie mein Vater immer zu sagen pflegte. Deshalb kommen wir in Deutschland im Durchschnitt pro Tag auch auf eine Nutzungsdauer von über 3 Stunden. Und das ist nur der reine Fernsehkonsum. Videospiele sind davon völlig ausgenommen. Die Nutzung von Videospielen steigt von Jahr zu Jahr immer weiter an.

Ich hatte ja schließlich auch alles am Fernseher angeschlossen: Playstation 3, PC, Blu-Ray-Player und eine Festplatte zum Aufzeichnen. All das durfte da nicht fehlen. Somit war die Verführung mich abzulenken immer sehr groß.

Als ich dann in Rostock in eine andere WG gezogen bin, hatte ich mich extra nach Berlin auf den Weg gemacht, um meinen Fernseher nachträglich hochzuholen. War ja schließlich teuer das Gerät. Warum sollte es irgendwo versauern und rumstehen? Ich muss das Teil wenigstens bei mir haben. Sieht ja auch schick aus, wenn es an der Wand hängt. Macht doch was her. Oder, falls ich mal doch einen Filmabend mache oder Nachrichten schaue.

Neue Gewohnheiten geschaffen

Doch durch diese Umstellung in meinem Alltag vor über einem Jahr, wusste ich wieder anderes mit meiner freien Zeit anzufangen. Ich benötigte den Fernseher so gut wie nie. Filmabende kamen bei mir vielleicht 3x im Monat vor. Öfter schaute ich mal am Samstag die Sportschau. Im Vergleich zu früher jedoch war das so gut wie gar nichts.

Daher war der einzige Entschluss für mich, den Fernseher endgültig zu verkaufen. Und siehe da: Es geht mir gut. Es geht mir außerordentlich gut. Den Fernseher vermisse ich immer noch nicht. Und einiges an Geld hat der Verkauf auch noch mal in meine Kassen gespült.

Um Dir noch mal vor Augen zu führen, was für positive Seiten es mit sich bringt, wenn Du Deinen Fernseher ins Jenseits verbannst, habe ich Dir nachfolgend meinen 10-Punkte-Plan aufgeführt:


1. Mehr Zeit für Dich

Ich denke, dass ich dazu nicht allzu viel sagen muss. Ich finde, das erklärt sich irgendwie von selbst. Jetzt schaut man sich an, dass im Durchschnitt der Fernseher rund 3 Stunden am Tag läuft.

Wenn Du also keinen Fernseher mehr hast, hast Du quasi 3 Stunden mehr (oder weniger) zu Deiner freien Verfügung! Du kannst Joggen gehen, Dich doch wieder im Fitnessstudio anmelden oder sonst irgendwas tun. Nimm Dir einfach Zeit für Dich.

2. Mehr aufs Wesentliche konzentrieren

Ich merke es immer wieder, wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin. Es nervt mich richtig, wenn die ganze Zeit die Glotze nebenher läuft. Sei es beim Essen oder während man sich unterhält. Ich finde, das geht gar nicht.

Wie soll Dein Körper denn die vielen verschiedenen Reize alle gleichzeitig wahrnehmen? Das Essen hat gut geschmeckt?

>>Hmmm, ja, eigentlich schon. Aber eigentlich habe ich darauf gar nicht so geachtet. Ich habe dem da im Fernseher eher zugehört, was er zu erzählen hat, als mich zu fragen, wie der Geschmack vom Essen auf meine Sinne wirkt.<<

Das muss man sich mal alles bewusst machen. Das sind Prozesse, die man sich über Jahre angeeignet hat und die ganz normale Routine sind. Mach lieber den Schritt zurück. Dreh das Teil ab. Schalte es aus. Oder verkaufe es. Kümmere Dich lieber wieder um die wesentlichen Dinge im Leben.

3. Weniger abgelenkt sein

Auch hier habe ich gemerkt, dass ich einfach viel klarer denken kann, wenn der Fernseher nicht permanent läuft. Immer, wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin, bin ich weniger produktiv. Mir gehen einfach zu viele verschiedene Dinge gleichzeitig durch den Kopf. Und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Das liegt daran, dass mein Kopf einfach overloaded ist.

Wohin mit den ganzen Reizen? Alles gleichzeitig verarbeiten? >>Du musst doch heutzutage Multitasking-fähig sein!<<

Völliger Bullshit. Es ist ein Mythos, dass man in der Lage ist, mehrere verschiedene Dinge gleichzeitig zufriedenstellend zu erledigen.

Um wirklich produktiv zu sein und das zu schaffen, was man wirklich will, darf man sich nicht ablenken lassen. Zudem kommt hinzu, dass im Fernsehen vieles quatsch ist, was dort läuft. Nachrichten werden manipuliert. RTL 2 zeigt, wie man lernt, richtig zu betrügen (schöne Grüße an X-Diaries und Berlin Tag & Nacht) oder auch einen Messie-Haushalt aufzulösen. Also ehrlich, da kann man sich doch nur an den Kopf fassen.

Unsere Fernsehlandschaft polt uns fast nur noch darauf, immer mehr zu schauen, was andere haben oder erreicht haben. Und was wir eventuell nie haben werden. Schalte das ab. Schau auf Dich. Mach stattdessen lieber etwas aus Deinem Leben und arbeite an den Dingen, die Dir wirklich wichtig sind im Leben.

4. PC/Laptop/Smartphone ersetzen zunehmend TV

Durch die Möglichkeiten des Video-on-Demand (VOD) wird man zunehmender unabhängig vom gewöhnlichen Fernsehprogramm. MaxdomeAmazone Prime Instant Video oder der US-Riese Netflix, bieten zahlreiche Filme und Serien zu einem Paketpreis pro Monat an. Das Youtube-Videoportal darf natürlich auch nicht vergessen werden. Es eignet sich hervorragend für Tutorials, Musik oder Sonstiges.

Das sind nur einige Möglichkeiten, wie Du Alternativen zur konventionellen Fernsehnutzung finden kannst. Dennoch würde ich es eher begrüßen, wenn Du diese Medien weniger nutzt und Dein eigenes Ding machst, anstatt Dich permanent beschallen zu lassen.

5. Mehr Zeit für Kunst

3 Stunden am Tag mehr Zeit für andere Dinge. Das st eine unglaubliche Zeit. Plötzlich kannst Du genau das machen, wozu Du immer schon Lust hattest.

Einen neuen Blog starten, ein Tagebuch schreiben, ein neues Instrument spielen lernen. Solange Du Deiner Kreativität freien Lauf lässt, ist alles Kunst.

Du möchtest DJ werden? Na dann los. Registriere Dich in einem Forum, fang bei null an und es kann beginnen.

Du möchtest fotografieren lernen? Auch hierfür hast Du jetzt endlich die Zeit, die Du Dir sonst nie nehmen konntest.

Und warte mal ab. Sobald Du etwas Neues für Dich entdeckt hast, öffnen sich ganz schnell viele neue Türen für Dich. Du wirst Menschen kennenlernen, von denen Du nicht mal geträumt hättest, dass Du auf sie stoßen wirst. Positives zieht Positives an. Das ist nun mal Fakt.

6. Mehr Zeit zum Lesen

Wie ich bereits in meinem Artikel über den Sabbat-Tag geschrieben habe, ist es enorm wichtig, sich mehr mit Büchern zu beschäftigen. Sei es nun im Print-Format oder als E-Book. Hierdurch förderst Du Deine eigene Kreativität immens.

Du bekommst keine fertigen Bilder vorgesetzt. Deine Fantasie bestimmt, wie diese Bilder auszusehen haben. Das finde ich persönlich viel spannender, als die durch einen Regisseur vermittelten Bilder.

Wir lesen heutzutage immer noch viel zu wenig. Ja, klar, wir lesen jede Menge im Internet. Doch das ist nicht richtiges Lesen. Das ist eher ein Überfliegen. Und damit sind wir wieder bei dem Thema, sich mit etwas von Anfang bis zum Ende zu beschäftigen.

Wann hast Du das letzte Mal ein Buch in die Hand genommen und es von Anfang bis zum Ende gelesen?

Bestes Beispiel sind die Neuigkeiten bei Facebook. Dieses Leseverhalten eignen wir uns mehr und mehr an. Dinge werden nur noch überflogen. Und teilweise dann auch leider übersehen. So kann es in meinen Augen nicht weitergehen und ich finde, wir sollten uns von diesen >>modernen<< Verhaltensmustern lieber wieder verabschieden.

7. Du sparst Geld (sehr viel sogar)

Ich erinnere mich nur zu gut an den Kauf meines Plasma-Fernsehers von Panasonic. Ich habe gut über 1.000 Euro dafür ausgegeben. Vier Jahre später konnte ich ihn gerade mal für 335 Euro verkaufen. Doch das Problem dabei ist, dass das ganz normal ist. Technische Geräte haben nun mal diesen Wertverlust. Und darüber ist sich so gut wie jeder bewusst. Trotzdem werden neue Fernseher regelmäßig angeschafft.

Führe Dir diesen großen Kostenposten einmal vor Augen. Über 1.000 Euro für einen Fernseher. In meinen Augen sind das mindestens drei spannende Städtetrips in Europa. Oder, gut gebucht, eine Reise nach Südostasien. Ich finde, der Gegenwert für diesen Preis stellt mich weitaus mehr zufrieden, als ein Ultra-HD-Curved-TV. (Wer braucht verdammt noch mal eine Kurve in seinem Fernseher?!)

Hast Du außerdem mal über den Aspekt der Werbung nachgedacht? Wie viel Werbung läuft denn im Fernsehen? Ist das nicht unglaublich? Hast Du Dich auch schon mal dabei erwischt, wie Du etwas gekauft hast, was Du in der Werbung gesehen hast?

Mal davon abgesehen, dass Du diese Anschaffung wahrscheinlich gar nicht gemacht hättest, hast Du mal darüber nachgedacht, wie viel Geld Du deshalb zusätzlich ausgibst?

8. Mehr Zeit für Freunde und Familie

Wer regelmäßig meinen Blog verfolgt, der erinnert sich bestimmt daran, dass ich bereits in meinem Artikel über den Sabbat-Tag darüber geschrieben habe, wie wertvoll die Zeit im Kreise der Freunde und Familie ist.

Freunde und Familie bereichern Dein Leben. Deshalb ist es von hoher Bedeutung, dass Du gerne Zeit mit ihnen verbringst. Sie fangen Dich auf, wenn es Dir schlecht geht. Sie holen Dich auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn Du drohst, vermeintlich abzuheben. (Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.)

9. Weniger Sorgen

Das Thema Nachrichten schauen bzw. nicht schauen, müsste eigentlich in einem eigenen Beitrag behandelt werden. Doch hierzu nur ein paar kurze Bemerkungen.

Wenn Du keinen Fernseher mehr in Deinen eigenen Reihen hast, dann reduzierst Du auch erheblich den Input von negativen Ereignissen in der Welt. Das soll nicht heißen, dass Du keine Empathie entwickeln sollst. Doch, doch. Die ist mir enorm wichtig und die solltest Du auch versuchen jederzeit zu fördern.

Doch was sollst Du daran ändern, wenn in Japan-Fukushima ein Atomkraftwerk kaputt geht? Oder die Politiker beschließen, nun doch mehr Flüchtlinge aufzunehmen? Betrifft es Dich gerade in Deinem Alltag? Ist Dir deshalb etwas wirklich, wirklich Schlimmes oder Negatives widerfahren?

Oder sollen diese Neuigkeiten – zu einem passenden Zeitpunkt im Jahr von den Medien gestreut (vielleicht, weil gerade wieder Wahlen sind oder ein neues Gesetz durchgesetzt werden soll) – Dich nur vom Wesentlichen, Dich Tangierenden abhalten?

Denk mal darüber nach.

Wir können nur dazu lernen mit den Gegebenheiten und Umständen zu leben. Auch, wenn es andere Kulturen sind. Niemand nimmt Dir Deinen Job weg oder wird Dich beißen. Das ist auch keine alleinige links-ausgerichtete Denkweise. Das ist Toleranz. Und Offenheit. Und beide machen das Leben vielfältiger und einfacher.

Ich lebe immer noch und es geht mir durchaus sehr gut. Und das, obwohl ich keine Nachrichten schaue. Weder im Fernsehen noch im Internet. Folglich mache ich mir weniger Sorgen und mein Kopf ist frei für positive Dinge im Leben.

10. Der Tag gehört Dir

Du bestimmst, wie Dein Tag auszusehen hat. Keine Fernsehzeitung oder TV-Guide im Smart-TV. Plane von eigener Hand, was Du heute schaffen willst.

Schreibe Dir mindestens die fünf wichtigsten Dinge auf, die Du heute schaffen willst. Wähle nur Dinge aus, die Dir einen Mehrwert verschaffen. Dinge, die trivial sind, kannst Du gut und gerne auf eine Langzeit-To-do-Liste schreiben.

Ich benutze eine ganz tolle Notiztafel aus Glas, wo ich gut und gerne alles aufschreiben, wieder wegwischen, nachtragen und korrigieren, nach Priorität ordnen kann usw. Am besten ist sie an einem Platz angebracht, wo Du sie immer siehst.

Der Mensch ist ja vergesslich und wir wollen doch nicht, dass Du Deine wichtigsten Aufgaben für heute vergisst!


Ich hoffe, dass Dir der Beitrag gefallen hat und dass Du ein paar Anregungen für Dich mitnehmen kannst. Gerne darfst Du auch Deinen Freunden und Deiner Familie davon erzählen. Bis dahin alles Gute.

Dein Timo

Sabbat-Tag

Als ein nach innen gerichteter Mensch, finde ich, dass Du Deine 10.080 Minuten in der Woche mit möglichst sinnvollen und produktiven Ideen und Aufgaben füllen solltest. Dennoch ist es ganz wichtig, Deinem Körper und Geist auch genügend Ruhe zu geben. Damit Du leistungsfähig bleibst. Damit Du jederzeit auf voller Höhe sein kannst. Damit Du einfach nicht ausbrennst.

Der Sabbat kommt aus dem Jüdischen und bedeutet im Deutschen >>Ruhetag/ Ruhepause<<. Im Judentum ist es der siebte Wochentag. Hier soll keine Arbeit verrichtet werden. Und seine Einhaltung gehört zu den Zehn Geboten. (Quelle: wikipedia.org)

Es ist von großer Bedeutung, dass Du Dir bewusst Platz machst in der Woche, wo Du ein oder zwei Gänge runter schaltest. Einen Sabbat-Tag einlegen. Keine technischen Geräte benutzen. Nur das Smartphone benutzen, wenn es zwingend erforderlich ist (ein eingehender Anruf oder eine ganz wichtige SMS). Ansonsten lege das Teil beiseite und sei an diesem Tag einfach mal nicht auf Dauer-Stand-by. Dazu gehören auch PC/Laptop, Tablet, Fernseher und vieles mehr.

Für einige mag es so klingen, dass man dann vielleicht zu sehr alleine ist. Doch alleine sein bedeutet nicht immer etwas Schlechtes. Sieh es mal von der anderen Seite. Du hast endlich mal Zeit, Dich und Deine Umgebung zu reflektieren. Ernsthaft wahrzunehmen, was um Dich herum passiert. Zeit, um mal runterzukommen. Vom Alltagsstress, Unistress, Reisestress oder Sonstigem. Zeit für Dich. Ein Sabbat-Tag kann Dir erheblich dabei helfen, vermehrt im Hier und Jetzt zu leben.

Ich starte meinen Sabbat-Tag am Sonntagmorgen und er geht bis zum Schlafen gehen. Ich gehe nicht, wie gewöhnlich, nach dem Aufstehen als Erstes an mein MacBook. Nur um mein Tagebuch-Eintrag zu verfassen. Nur um im Anschluss ebenfalls zu Lumosity und Headspace zu gehen. Ich checke auch keine E-Mails, Facebook- oder Twitter-Nachrichten.

Vielleicht lese ich erst mal ein bisschen. Oder frühstücke in aller Ruhe. Für mich findet ein ganz sanfter Start in den Tag statt.

Solltest Du am Sonntag arbeiten, dann machst Du es an Deinem freien Tag. Ist Dein freier Tag also Montag oder Mittwoch, dann werden diese Tage Dein Sabbat-Tag sein.

Um Dir noch mal ein paar Anregungen zu geben, was Du alles Schönes mit Deinem freien Tag anfangen kannst, liste ich Dir mal meine 10 Gründe auf, warum ein Sabbat-Tag pro Woche für Dich nützlich ist:

1. Zur Ruhe kommen

Du hast jetzt endlich mal die Möglichkeit in aller Ruhe runterzukommen. Einige nehmen es wahr, andere hingegen nicht. Sie merken es erst, wenn sie ein Burn-out haben. Mein alter Schullehrer, Herr Schlereth, hat mir einmal von seiner Kur während seiner Schulzeit erzählt. Er hatte nämlich Burn-out. Und dort hat er eine junge Lehrerin im Alter von 27 Jahren getroffen. Und weswegen war sie dort? Ja genau, auch wegen Burn-out.

Das kann doch alles nicht Sinn der Sache sein. Möglichst schnell so viel wie möglich Karriere-technisch zu erreichen und im Gegenzug mit dem hohen Preis des extremen Verschleißes des Körpers und Geists zu bezahlen.

Wenn Du also in Deinem Alltag keine Zeit für Dich selbst findest, nehme Dir einen Tag in der Woche bewusst frei. Dein Körper wird Dir kurzfristig und vor allem langfristig dafür danken. Denke auch immer an Deine Mitmenschen. So wie Du Dich fühlst, zeigst Du es auch nach außen.

2. Kümmere Dich um Deinen Körper

Damit ist jetzt nicht nur Sport gemeint. Hiermit meine ich auch, dass Du Dir Zeit für ausgiebige Körperpflege nehmen kannst. Oder, ob Du Dir eine Massage gönnst. Nimm Dir die Zeit und lass Dich vielleicht einmal in einem Spa so richtig verwöhnen.

Natürlich bildet Sport eine ganz wichtige Komponente im Bezug auf Deine physische und mentale Stärke. Deshalb solltest Du diese auch in keinem Fall in Deinem Leben vernachlässigen.

3. Mehr Zeit zum Lesen (offline)

Ja, das Lesen. Für Schüler und Studenten gehört es wahrscheinlich zum Alltag und daher sind sie es gewohnt, viel zu lesen. Was ist jedoch mit den etwas älteren Damen und Herren?

Wir sind heute in einer Zeit angekommen, wo >>lebenslanges Lernen<< zum Alltag gehört. Allerdings tut man ja meistens nur das Nötigste. Daher ist es wichtig, die Grenzen in größerer Entfernung abzustecken.

Du solltest versuchen noch mehr zu lesen. Gerade dann, wenn Du derzeit noch sehr viel fernsiehst oder Videos im Internet anschaust. Bezogen auf den Sabbat-Tag ist damit Offlinelesen gemeint.

Also nimm Dir ein Buch oder Deinen E-Book-Reader und leg los. Keine Nachrichten oder Blog-Posts im Internet oder Sonstiges in digitaler Form. Hierdurch schaltest Du nämlich die Ablenkungen aus.

Sonst läuft es nämlich so ab, dass man einen interessanten Artikel gefunden hat, dort gibt es wieder eine Verlinkung und der nächste Tab öffnet sich. Dann liest Du dort weiter. Und dort wieder eine neue Verlinkung usw. Das stört komplett den Lesefluss.

>>Du musst Multitasking-fähig sein usw. Bla, bla, bla.<< So was gibt es nicht. Der Mensch ist nicht für Multitasking geschaffen. Lass die anderen erzählen, was sie wollen.

Daher besinne Dich auf das Wesentliche und fang an, eine Sache nach dem anderen zu Ende zu lesen.

4. Zeit für Freunde und Familie

Wann hast Du das letzte Mal Deine Eltern besucht? Oder wann haben sie Dich das letzte Mal besucht?

Wir haben nur diese eine Familie und daher ist es ganz wichtig, sich darum zu kümmern. Hier fühlt man sich schließlich wohl. Und was gibt es bitte Besseres, als sich an seinem freien Tag wohlzufühlen?

Wenn Du zu weit weg wohnst, dann kannst Du sie auch anrufen. Aber es wird Dir (und ihnen) definitiv richtig gut tun, Dich zu sehen oder zu hören.

Das Gleiche gilt für Deine tatsächlichen Freunde. Die meisten von uns haben davon eigentlich nicht allzu viele. Doch diejenigen, die einem wirklich wichtig sind, denen kann man auch seine freie Zeit schenken. Sie bereichern Dich mit ihren Erzählungen. Ihr macht gemeinsame Erfahrungen und habt Spaß zusammen. Get connected!

5. Zeit in der Natur

Egal, ob draußen gerade 35 Grad oder -7 Grad sind. Jedes Wetter bietet seine Eigenheiten und es lohnt sich, es zu genießen. Daher gehe mal wieder raus in die Natur.

Der Park um die Ecke (oder der Wald ganz weit draußen), erscheint in einem ganz anderen Licht, wenn Du dort im Sommer bei purem Sonnenschein oder im Winter bei Eiseskälte und Schnee aufschlägst. Die volle Ladung Sauerstoff und Vitamin D geben Deinem Körper wieder ganz viel Kraft für die anstehende und sicherlich anstrengende Woche.

6. Mehr Zeit für ausgiebiges und gesundes Essen (kein Junk-Food)

Ich persönlich liebe Essen. Deshalb nehme ich mir meistens im Alltag auch die Zeit für ausgewogenes und gesundes Essen. Doch solltest Du unter der Woche keine Zeit dafür haben, dann nimm Dir wenigstens an Deinem Sabbat-Tag dafür Zeit.

Suche Dir ein interessantes neues Rezept raus, kaufe am Vortag die passenden Zutaten und bereite es am Sabbat-Tag mit ganz viel Liebe zu. Ob mit Freunden oder alleine. Es wird Dir und Deinem Körper ganz bestimmt gut tun.

Konzentriere Dich dabei auf Deine Sinne und nehme das Essen mal wieder richtig wahr. Wow, das schmeckt ja richtig gut.

7. Zeit etwas Neues zu lernen

Sei es eine neue Sprache lernen, Programmieren lernen, ein neues Instrument spielen, Häkeln oder sonst für eine neue Fähigkeit. Nimm Dir Zeit und lerne etwas komplett Fremdes.

Du hast jetzt genug Zeit Dich damit ausgiebig zu beschäftigen. Leihe Dir ein Buch aus der Bibliothek oder von einem Freund aus (ausnahmsweise darfst Du jetzt auch ein Video-Tutorial anschauen) und fang an etwas Neues zu lernen.

Vielleicht hilft Dir auch jemand dabei etwas Neues zu lernen. Das ist noch viel besser. So verbringt ihr zusammen Zeit, könnt euch dabei austauschen und Du lernst noch viel schneller dazu.

8. Zeit für Dinge, die Dir Spaß machen

Das finde ich am Besten. Spaß habe ich immer gerne. Sei es Fußball spielen, Fotografieren oder Freunde treffen. Ich liebe es Dinge zu unternehmen, die mir Spaß machen.

Dir geht es auch so? Ist doch logisch? Ja, dann mach es doch auch mal wieder!

9. Arbeite nur an Dingen, die für Dich nützlich sind

Der Sabbat-Tag ist Dein Tag. Der Sabbat-Tag gehört niemand anderem. Deshalb ist es auch ganz wichtig darauf zu achten, dass Du nur Dinge erledigst, die Dir auch einen tatsächlichen Nutzen bringen. Die Dir einen Mehrwert verschaffen.

Also keine sinnlosen E-Mails bearbeiten/löschen (nur, wenn Du dabei bist, ein neues System anzulegen oder dabei bist, Dich von Unnötigem zu lösen), Hausputz erledigen, Büro aufräumen oder das Manuskript für morgen ausarbeiten.

Du solltest Deine freie Zeit wirklich nur für Dinge verwenden, die Dein Leben wirklich bereichern. Das ist eine schwierige Frage. Doch auch dafür ist der Sabbat-Tag da. Du hast den ganzen Tag dafür Zeit, Dir darüber Gedanken zu machen.

Dir fällt etwas ein und Du hast Angst es zu vergessen? Dann schreibe es auf.

10. Mache einen Ausflug

Ich liebe es, zu reisen. Ich erweitere damit meinen Horizont. Ich habe dabei ganz viel Spaß, ich lerne neue Leute kennen, ich verbessere meine Sprachkenntnisse, ich sehe neue Dinge (danach bin ich süchtig) und, und, und. Das Ziel muss auch nicht unbedingt weit weg sein:

    >>Willst du immer weiter schweifen?
    Sieh, das Gute liegt so nah.
    Lerne nur das Glück ergreifen,
    Denn das Glück ist immer da.<< – Johann Wolfgang von Goethe

Wohnst Du an der Grenze? Dann los, rüber zu den Nachbarn. Die beißen nicht. Höchstens freuen sie sich über Deinen Besuch. Auch nahe gelegene Städte sind immer einen Besuch wert. Solltest Du jedoch noch etwas mehr Zeit freihaben, als einen Tag, dann darfst Du gerne auch mal weiter wegfahren.

Daher schnapp Dir Deine Kamera, ab in den Rucksack und los geht’s!

Diese Art von Auszeit in Deiner Woche hilft Dir in erster Linie wieder runterzukommen vom Alltags-Spiel. Sich auf das Wichtige zu konzentrieren: Dich selbst. Und gleichzeitig hilft Dir dieser Sabbat-Tag auch dabei, das Unnötige aus Deinem Leben zu streichen. Es weniger werden zu lassen, bis es Dir vielleicht irgendwann nicht mehr fehlt.

Du wirst merken, dass Du anfangs gar nicht weißt, was Du mit der vielen Zeit anfangen sollst. Das ist auch gut so. Hier fängst Du nämlich an, genau darüber nachzudenken, was Dir im Leben am Wichtigsten ist. Hier wirst Du kreativ und findest, was Dich lebendig macht. Hier beginnt der nächste Schritt zu einem einfacheren Leben.

Wenn Du vor einer Veränderung stehst, frage Dich immer: >>Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann, wenn ich das jetzt tue?>> Du wirst merken, dass Dir diese Frage dabei nützlich sein wird, den nächsten Schritt zu tun bzw. eben nicht zu tun.

Ich hoffe, der Artikel hat Dir gefallen. Daher würde ich mich freuen, Dich beim nächsten Mal wieder begrüßen zu dürfen. Bis dahin alles Gute.

Dein Timo

Fit For Brain: 3 wertvolle Tipps, die Deinen Geist stärken

Mit Deinem Geist ist es das Gleiche, wie mit Deinem Körper – auch er will und sollte trainiert werden. Damit Dir Dein Geist auf kurze und lange Sicht so nützlich ist wie möglich, habe ich meine 3 wertvollsten Tipps zusammengestellt. Sie werden Dir helfen, das Beste aus Dir herauszuholen! Geist stärken und alles einfach besser merken.

1. Lumosity: Gehirntraining und Denkspiele

Bei Lumosity handelt es sich um eine Plattform, auf der man Gehirn- und Denkspiele spielen kann. Sie ist von Wissenschaftlern entwickelt. Hier trifft quasi Wissenschaft auf spannende unterhaltsame Spiele. Über 70 Millionen Nutzer sind schon auf dieser Plattform. Das ist eine erstaunliche Reichweite. Ich ärgere mich, dass ich sie nicht schon früher gefunden habe.

Für mich bildet Lumosity einen sehr guten Start in den Tag. Danach fühle ich mich fitter und wacher. Deshalb gehört es zu meinem Morgen-Ritual.

Ich habe damit vor gut 3 1/2 Monaten angefangen und bin sehr zufrieden mit meinen jetzigen Fortschritten. Die Trainingsfortschritte werden nämlich dokumentiert. Du hast dort einen Personal Trainer, der Dich an die Hand nimmt und Dich durch Deinen Prozess begleitet.

Es werden Spiele in den folgenden Bereichen angeboten: Schnelligkeit, Problembewältigung, Flexibilität, Gedächtnis und Konzentration.
Deine Entwicklung wird auch grafisch dargestellt, sodass Du sehen kannst, wie Du im Vergleich zu den anderen Nutzern stehst. Somit kannst Du Dich in den verschiedenen Bereichen individuell verbessern.

Ich denke Lumosity ist um ein Vielfaches effektiver als Sudoku, Kreuzworträtsel oder Ähnliches. Es ist vielfältiger, abwechslungsreicher und messbarer. Ich freue mich jeden morgen, wieder eine weitere Session zu absolvieren. Wenn es eine Sucht ist, dann denke ich, ist es eine positive.

2. Headspace: Guided Meditation

Ja, ich weiß. Meditation. Das nimmt mir doch kein Idiot ab. Aber es ist anders, wie Du es Dir vorstellst! Es ist angeleitete Meditation. Du musst nicht auf dem Boden im Lotus-Sitz sitzen. Du musst auch nicht Dein >>inneres Auge<< finden. Du musst ebenso wenig >>ommm<< dabei machen. Das sind alles Vorurteile, die absolut nicht existieren. Etwas für seine Spiritualität und seine Geisteshaltung zu tun, ist meiner Meinung nach, sowas von wertvoll, dass ich Dich unbedingt darauf aufmerksam machen muss!

Leider ist Headspace derzeit nur auf Englisch verfügbar und demnach für diejenigen zugänglich, die zumindest Englisch gut verstehen können. Doch wenn Du dem mächtig bist, eröffnen sich ganz tolle neue Möglichkeiten für Dich. Andy Puddicombe ist der Gründer von Headspace. Er war viele Jahre als Mönch in Nord-Indien und der ganzen Welt unterwegs. Heute ist er Entrepreneur. Das passt doch gar nicht zueinander.

Oder etwa doch? Vielleicht, weil er sich selbst besser kennenlernt mit Meditation?

In dem folgenden Video kannst Du einen kleinen Vorgeschmack bekommen, was Andy Puddicombe im Wesentlichen mit Headspace vorhat:

Nur 10 Minuten am Tag

10 Minuten am Tag reichen völlig aus. Deinen Sinn für Deinen Körper und Deinen Geist zu schärfen. Dir ganz bewusst eine Auszeit zu nehmen. Sei es direkt in Deinem Morgen-Ritual (so mache ich es) oder in Deiner Mittagspause (es gibt eine Headspace-App –> Apple –> Android) oder nach Deinem Feierabend, wenn Du wieder zuhause bist.
Ich mache es auch nicht jeden Tag. Darum geht es auch gar nicht. Sich zu zwingen, etwas unbedingt machen zu müssen bringt 0 % Fortschritt.

Sieh es als eine Art Belohnung für Dich. Dafür, wie gut Du immer jeden Tag funktionierst. Belohne Dich. Indem Du Dich auf das Wesentliche zurückbesinnst. Einfachheit ist das Stichwort. Und genau dabei kann Dir die angeleitete Meditation sehr gut helfen.

3. Schreibe 10 Ideen auf

Häää? Ideen? Was für Ideen denn? Es ist egal was. Was Dir eben so einfällt. Es können gute Ratschläge sein oder auch meinetwegen schlechte. Erinnere Dich an den Film >>10 Dinge, die ich an Dir hasse<<. Mit ein wenig Verstand kann man aus allem seinen Nutzen ziehen. Aber um alles in der Welt – mache es einfach! Regelmäßig. Und schreibe mindestens 10 Ideen auf!

Ich hatte auch schon mal >>10 Gründe, warum Rostock ‘ne geile Stadt ist<< oder >>10 Gründe, warum ich froh sein kann, nicht mehr zuhause zu wohnen<<. Du musst nicht sonderlich kreativ, intelligent oder begabt sein, um das zu tun. Kreativität kommt mit der Zeit von ganz alleine. Wichtig ist wirklich, dass Du Dich einfach auf Deinen Hintern setzt und Dir Gedanken machst.

Und genau da geht es nämlich los: Du regst damit Deine grauen Zellen an und die Kreativität kommt ganz automatisch. Sobald Du nämlich an Punkt 6 oder 8 angekommen bist, fällt Dir manchmal nichts mehr ein. Und dann arbeitet Dein Gehirn auf Hochtouren. Du schulst und trainierst damit Deine Problembewältigungs-Kompetenz. Das will ich damit bei Dir erreichen.

Trainiere Deinen Ideen-Muskel

Warte mal ab. Nach ein paar Wochen werden Dir immer mehr tolle Ideen einfallen. Lass es zu Deiner Alltags-Routine werden. Führe einen kleinen Notizblock mit Dir (ein Smartphone tut es auch). Integriere es in Deinen Alltag. Ich habe es auch in mein Morgen-Ritual eingebunden. Ich fühle mich danach richtig gut. Als ob es keine Grenzen oder Hindernisse für mich gäbe. So sein wie Superman (oder Superwoman – für die lieben Frauen der Schöpfung).

Du trainierst mit dieser simplen Übung eine ganz wichtige Kompetenz heutzutage: neue Wege zu finden, ein gewisses Problem zu lösen. Immer und immer wieder! Dieses Thema wird Dich Dein ganzes Leben lang verfolgen. Und warum sich nicht jeden Tag darin verbessern und für den Ernstfall vorbereitet sein?

Nur den ersten Schritt machen

>>Einfach machen<< ist ein Sprichwort, was ich auf meiner Pinnwand zu stehen habe. Das habe ich bei einem Start-Up Pitch beim MV-Entrepreneur-Day in der Uni Rostock gehört. Vom IHK-Geschäftsführer für Mecklenburg-Vorpommern. Und es ist so simpel, dass man meistens gar nicht darauf kommt. Es ist nur der erste Schritt, den wir machen müssen. Der ist – zugegeben – oftmals schwer. Doch hast Du Dich erst mal dazu entschieden es genau so zu machen, dann bist Du hinterher froh, es gemacht zu haben. Kommt Dir bekannt vor? Na dann… Worauf wartest Du noch?

Dein Feedback für uns alle

Vielen Dank, dass Du bis hier hin durchgehalten hast. Ich hoffe, Du bist nun neugierig geworden und der Artikel hat Dir gefallen. Probiere alles einfach mal aus. >>Probieren geht über Studieren<< heißt es doch so schön. Daher sei doch mal offen für etwas Neues. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese 3 Tipps Dein Leben verändern werden!

Ich würde mich freuen, von Deinen Erfahrungen zu hören. Hinterlasse einen Kommentar hier, damit auch andere Leute sehen, was Du davon hältst. Gib mir ruhig Feedback. Außerdem wäre es cool, wenn Du meine Sachen auch mit anderen Menschen teilst. Erzähle mindestens 3 Freunden von Dir davon.