Handschrift neu erfinden Beitragsbild

Verlerne deine Handschrift nicht

Das Einzige, was du hast, was sonst niemand hat, bist du selbst. Deine Stimme, dein Verstand, deine Geschichte, deine Vision. Also schreibe und zeichne und baue und spiele und tanze und lebe, wie nur du es kannst.

Neil Gaiman, britischer Science-Fiction Autor

Kennst du das Gefühl, wenn du einen Stift in deine Hand nimmst, um eine Notiz aufzuschreiben und du hast das Gefühl, du hättest keinen Stift mehr seit Jahren angefasst? Du beginnst, die ersten Buchstaben deiner Gedanken langsam aufzuschreiben und du fühlst dich so, als ob du deine Handschrift neu erfinden müsstest.

Mit einem Füller zu schreiben, gibt mir wieder das Gefühl zurück. Wie es sich damals als kleiner Junge für mich angefühlt hatte. In der Grundschule lerntest du zu schreiben und es eröffnete sich eine völlig neue Welt für dich. Ich erinnere mich gut daran, dass ich im Deutsch-Unterricht immer gerne Aufsätze schrieb, in denen man sich eine fantasievolle Geschichte ausdenken durfte.

Wenn es darum geht, dass du im Alltag deine Handschrift nicht verlierst, solltest du immer wieder Übungen machen… Sei es, um etwas Neues zu lernen oder um deine verwirrten Gedanken loszuwerden. Oftmals sind es gar nicht mal deine eigenen Gedanken, sondern vielmehr die der Menschen um dich herum.

Ablenkungen fürs Ego

Mich interessiert meine Psyche und wie ich mich täglich motivieren kann, etwas Neues dazu zu lernen. Vorzugsweise Themen und Prinzipien, die mich im Studium weiterbringen. Aber manchmal lenke ich meine Aufmerksamkeit anderen Bereichen zu – für mein Ego, um es zu belohnen. Für seine Geduld, während ich fleißig bin.

Es gibt immer wieder Momente, in denen ich mit meinem inneren Schweinehund kämpfe.

Wechsele deine Umgebung

Ich habe derzeit meinen Fokus sehr stark auf meine Lernzeit für meine anstehenden Klausuren in vier Tagen und sechs Tagen, ausgerichtet. Trotzdem habe ich mir gestern einen Tag Auszeit gegönnt, weil ich auch mal zu Hause rauskommen möchte. Ein Wechsel der Lernumgebung fühlt sich immer gut an und sorgt für Kreativität. Das Lernen an sich kann manchmal sehr öde werden und da ist es ratsam, dich neben deiner Handschrift auch in anderen Bereichen neu zu erfinden.

Die blaue Tinte auf dem weißen Papier zu sehen löst ein gutes Gefühl in mir aus. Auf dem Laptop zu schreiben erfüllt mich nicht so sehr, wie, wenn ich einen Text per Hand aufschreibe. Auf die beschriebenen Blätter zurückzublicken, löst ein Gefühl in mir aus, etwas Gutes geschafft zu haben. Das Schreiben per Hand ermöglicht auch ein Training deiner Schnelligkeit und Gründlichkeit deiner Art und Weise des Denkens.

Was >> Der Pate << mit der Familie meint


>> Das Erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das Kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie. << – Adolph Kolping


So ein Tag mit der Familie … Das ist schon was Schönes.

Du kommst wieder zur Ruhe. Du kommst wieder runter. All Deine Probleme rücken wieder in den Hintergrund.

In den Kreis Deiner Liebsten trittst Du wieder ein. Denn Du wirst immer bei ihnen Willkommen sein.

Egal, wie lange es her ist, dass ihr euch gesehen habt. Familie urteilt nicht. Familie lästert nicht. Familie hält zusammen.

Ewig gilt dasselbe Ritual: Die Begrüßung. Die erste feste Umarmung. Das erste Küsschen. Das Grinsen über beide Ohren.

Du bist angekommen.

Familie ist Dein zu Hause

Es tut Dir richtig gut. Es kommt Dir der Gedanke: >>Das ist mein zu Hause.<< Es wird Dir warm ums Herz.

Alle Generationen verbringen Zeit miteinander. Du kennst zwar alle schon sehr gut, doch bei jedem weiteren Treffen lernst Du sie noch besser kennen.

>> Wieder eine neue Seite, die ich an dir entdecken kann <<, könnten Deine Gedanken lauten.

Nicht urteilen. Nicht lästern.

Bewusst wahrnehmen solltest Du es. Dich erfreuen darüber, was geschehen ist. Es demjenigen gönnen. Und letztlich Deine Freude offen und ehrlich zeigen.

Mit der Familie ist alles einfacher

Der Herbst ist da und der Winter kann ruhig kommen. Im Kreise Deiner Liebsten lässt sich die graue und dunkle Jahreszeit bestens aushalten.

Du wirst Rückschläge haben. Jeder geht mit ihnen anders um. Doch mit der Familie ist alles einfacher.

Ihr rückt wieder näher zusammen. Ihr lacht zusammen. Ihr erzählt euch alte Geschichten. Ihr sprecht euch Mut zu. Ihr stärkt euch. Ihr seid füreinander da.

Das ist Familie. Das ist das Leben. Das macht Dich glücklich.

Mir ist die Familie heilig. Sie ist immer für mich da, egal was passiert. Familie lacht Dich nicht aus. Familie setzt Dich nicht unter Druck. Familie akzeptiert Dich.

Immer und immer wieder. So wie Du bist.

Erfolgs-Garant: So wird Dein Studienabbruch zum Karriere-Booster

Stefan Raab hat es getan. Günther Jauch hat es zwei Mal probiert und hat es dennoch getan. Brad Pitt, Bill Gates und Steve Jobs ebenso.

Alle fünf haben eine Sache gemeinsam: Sie entschieden sich für einen Studienabbruch und nun sind sie erfolgreich, mit dem, was sie leidenschaftlich machen.


Nach hinten heraus war es eine einfache Entscheidung. Eine gute Entscheidung. Die beste Entscheidung, die ich dieses Jahr für mich treffen konnte.

Und niemand anderes durfte, musste, konnte oder sollte mir diese Entscheidung abnehmen.

Darauf bin ich Stolz. Das kann ich aus voller Überzeugung sagen.

Der Studienabbruch ist Deine Entscheidung

Denn ich bin mein eigener Herr. Ich entscheide für mich selbst, was das Beste für mich ist. Nicht meine Eltern oder Großeltern, meine Freunde und Kommilitonen geschweige denn die Gesellschaft.

Wer von allen muss mit den Konsequenzen – durch einen Studienabbruch hervorgerufen – sein weiteres Leben lang klarkommen?

Zu dieser Entscheidung gehörte für mich vor allem eins: Keine Angst haben. Stattdessen: Mut!

Die Einsicht, dass die Institution >>Universität<< und Timo Möbes in diesem Leben einfach keine guten Freunde mehr werden.

Zwei Mal war ich in meinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens am selben Punkt angelangt. Beide Male war es im Mai des Jahres.

In diesem Jahr war ich weiter. Ich war durch dieses Tal der Überlegungen, Zweifel, Kompromisse und Fehler vor genau einem Jahr bereits schon einmal gegangen. Doch ich wollte es damals unbedingt noch einmal probieren.

Zu hohe Erwartungen gehabt

Es mir und den anderen beweisen. Und es gelang mir auch. Ich habe die Prüfungen bestanden. Und ich habe auch welche nicht bestanden.

Meine Erwartungshaltung war durch meine schulische Laufbahn hoch. Und ich wusste, dass es sehr viel Schmerz und Zeit kosten würde, an mein gesetztes Ziel zu kommen.

Ich bin der Überzeugung, wenn man etwas tut, das aus purer Leidenschaft heraus geschieht, dann fühlt sich dieser Schmerz nicht genauso an, wie ich ihn die Studienzeit über empfunden habe. Ich denke es können Schmerzen sein, die einen wachsen und die Grenzen erweitern lassen.

Stehe zu Deiner Entscheidung

Für mich ist der beste Weg mit dem Studienabbruch umzugehen, indem ich in meinem tiefsten Inneren Stolz darauf bin. Und, dass ich das nach außen hin auch so präsentiere. Dann kann mir auch niemand etwas anhaben.

>>Es entspricht einem Lebensgesetz: Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik ist jedoch, daß man auf die geschlossene Tür blickt und die geöffnete nicht beachtet.<< – André Gide, Nobelpreisträger

Es öffnen sich neue Türen. Wenn Du open-minded bist und gewillt bist, aus Deinen Fehlern stetig zu lernen, ergeben sich ganz schnell ganz tolle, neue Alternativen für Dich.

Wenn Du ganz fest daran glaubst, dass Du auch ohne Universitäts-Studium etwas erreichen wirst, etwas, was Dich mit Leidenschaft und Spaß an der Sache erfüllt, dann geht es in Erfüllung. Der Glaube versetzt Berge.

Und falls Du gerade vor der Entscheidung eines Studienabbruchs stehst, ihn hinter Dir hast oder Dir eingestehen musst, dass Du Dich nicht traust, dann habe ich 10 überzeugende Argumente für Deinen gelungenen Studienabbruch, die auf jeden Fall eine Überlegung wert sind:

1. Das beklemmende Gefühl

Es verschwindet, nach Deiner Entscheidung, von einem Moment auf den anderen.

Wie von Zauberhand verschwindet diese Last. Von einer Sekunde zur anderen. Mit dieser einen Entscheidung.

Einmal getroffen macht sie Dich um mehrere Tonnen leichter. Du wirst es spüren. Es wird Dir eine Last von den Schultern genommen, das Gefühl ist unglaublich.

2. Feiern und Party machen

Du gehst weniger feiern, weil Du am nächsten Tag 100 % fit sein willst.

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Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass ich in der Woche bestimmt 1-3 x in einen Club gegangen bin. Das war Routine. Weil alle anderen Studenten und Freunde das auch nun mal so getrieben haben.

Ultra unproduktiv, wenn ich das rückblickend betrachte. Der nächste Tag konnte somit nie mit der nötigen Effizienz und Cleverness bestritten werden, die komplexe Sachverhalte einfach erfordern. Dass einem der Studienabbruch erst dabei hilft, so etwas einzusehen, ist ein wenig makaber.

3. Ideen

Du hast mehr Zeit, Deine eigenen, neuen Ideen zu entwickeln.

Weil Du bist nicht mehr damit beschäftigt, das zu reproduzieren, was Dein Prof von Dir hören will, sondern kannst kreativ an der Entwicklung Deiner eigenen Ideen teilhaben.

Dank des Internets bekommst Du heutzutage jegliches Wissen 24/7, ausführlich oder auch komprimiert, größtenteils kostenlos (man denke nur einmal an die Wikipedia), zur Verfügung gestellt. Du musst nur sinnvoll davon Gebrauch machen und neugierig sein.

Bist Du allerdings eher der Typ, der nur das runterbetet, was andere einem erzählen, dann bist Du in der Universität bestens aufgehoben!

4. Neuer Job = neue Impulse

Die neue Arbeit wird Dich inspirieren.

Es sollte für Dich selbstverständlich sein, dass Du einen Job brauchst, um Deinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Wir wollen ja nicht Mama & Papa (weiterhin) auf der Tasche liegen. Also erst der Studienabbruch und dann ein neuer Job.

Aber nur was?

Sei Dir nicht zu schade für irgendetwas. Job ist Job. Natürlich ist es von großem Vorteil, wenn Du etwas machst, wo Du bereits Skills hast und diese ausbaust und ferner davon profitierst.

Ich z.B. arbeite derzeit in einem Job, woran ich vor dem Beginn meines Studiums nie gedacht habe, dass ich dort einmal landen würde.

Doch egal wo Du im Endeffekt landest bzw. Dich Dein Weg hinführt, genieße den Moment. Sieh die Dinge im Detail. Schätze die Kleinigkeiten. Und Simsalabim: Du hast eine neue Inspiration erhalten.

Durch eine Arbeit, an die Du zuvor nicht mal in Deinen kühnsten Träumen gedacht hättest.

5. Routine

Du bekommst eine komplett neue tägliche Routine.

Das kann richtig aufregend werden. Wie spannend: Du darfst eigenständig festlegen, wie Deine zukünftige Tagesgestaltung aussieht (natürlich alles im Rahmen Deines neuen Jobs).

Ob Du früh oder spät arbeitest, das ist komplett Dir überlassen.

Bist Du eher der Typ, der am Abend kreativ ist, dann solltest Du an Deinen neuen Projekten abends werkeln und einen Job annehmen, wo Du morgens anfängst.

Bist Du jedoch in den frühen Morgenstunden am Kreativsten (diese Variante bevorzuge ich), dann solltest Du Dir etwas suchen, wo Du eher nachmittags bis abends arbeitest. So kannst Du an Deinen eigenen Ideen in den frühen Morgenstunden rumtüfteln und so eine hervorragende Hebelwirkung für den kompletten Tag erzielen.

Ressourcen zum Online-Lernen

Entschieden für den Studienabbruch und dann ran an die Themen, die Dich wirklich reizen. Das heißt kein Stundenplan oder Lehrveranstaltungen mehr, die angeben, wann Du etwas Neues dazu lernen darfst.

Besuch doch stattdessen lieber einen Online-Kurs des MIT, der Yale oder Stanford University.

In den späten Abendstunden, am frühen Morgen oder wann immer es Dir tatsächlich passt.

Hier hast Du die ultimative Liste von Webseiten zum Online-Lernen:

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Entdeckt habe ich die tolle Infografik auf Ben Pauls Webseite anti-uni.com. Spitze, dass Du sie gefunden hast und mit uns teilst!

Außerdem geht ein großer Dank an die Leute von springest.de, die die hervorragende Infografik erstellt haben.

6. Zahlungsverpflichtungen

Die durch das Studium entstandenen Schulden können schneller getilgt werden.

Nicht jeder von uns kommt in den Genuss, ein gut betuchtes Elternhaus zu haben. Eltern, die einem die finanziellen Angelegenheiten eines Studiums, nicht gerade unerheblich erleichtern.

Daher sind die Meisten von uns dazu gezwungen, BAföG zu beantragen oder einen Studienkredit aufzunehmen.

Dass sich dadurch über Jahre hinweg natürlich immense Schulden anhäufen, liegt auf der Hand. Doch zu Studienbeginn denkt man gar nicht daran. Man wird ja nach dem Studium bestimmt einen gut bezahlten Job finden und kann die Schulden dann locker zurück bezahlen.

Pustekuchen.

So einfach ist das eben nicht. Die Dinge können sich im Leben nun mal sehr leicht ändern. Doch die Schulden (plus Zinsen) werden weiterhin da sein.

Nichtsdestotrotz: Wenn Du jetzt einen anderen Weg einschlägst, neue Ideen findest Dein Einkommen (auch passives Einkommen) dauerhaft zu vermehren und Deine Kosten (ebenso Studienkosten, die nun komplett wegfallen) gleichzeitig zu minimieren.

Dann stehen die Chancen sehr gut, dass Du Deine Schulden sehr viel schneller tilgen wirst. Durch den Studienabbruch eher tilgen wirst, als nach dem Studienabschluss (der Schuldenhaufen sollte auch um einiges >>kleiner<< sein).

7. Finanzielle Freiheit

Du kannst sofort und langfristig mehr Geld beiseite tun.

Dadurch, dass Du nun mehr Geld verdienen kannst – im Studium sind bestimmte Grenzen vorgegeben, was Du verdienen darfst – erhöht sich auch der passive Zahlungsstrom, der auf Dein Sparkonto fließt.

In >>Finanzielle Freiheit erlangen – durch Selbstbelohnung<< habe ich bereits genau beschrieben, wie das funktioniert. Wenn Du das noch nicht ganz verstanden hast, dann hilft es Dir, wenn Du Dir diese Tipps noch mal anschaust.

8. Reisen

Durch die erhöhten Einnahmen und Dein ansteigendes Sparkonto kommst Du um die Welt.

reisen

Der folgende 5-Punkte-Plan als Guide für Deine Reisen und Du wirst erstaunliche Erfahrungen machen:

  1. Erweitere Deinen Horizont.
  2. Lerne noch mehr Menschen aus anderen Kulturen kennen.
  3. Vernetze Dich mit ihnen.
  4. Sammel neue Anregungen und Einflüsse.
  5. An anderen Orten auf dem gesamten Globus.

Das wird sehr inspirierend sein.
Das wird Deine Kreativität steigern.
Das wird Dein Verständnis vom >>großen Ganzen<< erheblich prägen und verbessern.
Das wird Dir helfen, Dich selbst besser kennenzulernen.

Meine Eltern haben mich schon früh als Kind immer mitgenommen. Egal wo es hinging. Und dieses Bedürfnis – auch Fernweh genannt – das verspüre ich heute ganz besonders. Sie haben mich dahingehend so konditioniert, dass ich mich überall wohlfühle.

Alleine reisen macht selbstbewusst

Deshalb verreise ich mittlerweile sehr oft und zudem auch meistens alleine. Und ich muss sagen, dass ich in dieser Zeit viele tolle Erfahrungen gemacht habe.

Diese durfte ich dankbarerweise vor allem mit einigen gleichgesinnten Menschen teilen (special greets to Eigen, Katrin, David und Mi Mi). Sowas macht das Ganze noch unvergesslicher.

Ohne den Studienabbruch wären mir diese Möglichkeiten verwehrt geblieben. Für mich war es die beste Entscheidung. Ich mache mein Ding.

Gib Dir einen Ruck(sack), brich aus der Gewohnheit aus und mach auch Dein Ding!

9. Netzwerken

Vernetze Dich mit kreativen Leuten, auch in Deinem neuen Job.

Ein ganz starkes Argument liegt auf jeden Fall auf der Seite des Studiums an der Universität: das Netzwerken.

Viele, viele Veranstaltungen, Infoabende, Partys, Lernsessions in der Bibliothek, Seminare, usw. verbinden natürlich. Du lernst in kürzester Zeit unheimlich viele neue Menschen kennen.

Vitamin B – B, wie Beziehung – ist ein gigantischer Karriere-Booster. Das muss ich zugeben.

Doch wer sagt, dass das nur im Studium möglich ist?

Ehrliches Interesse für Dein Gegenüber

Geh interessiert und neugierig mit all Deinen Mitmenschen um, ohne eine Gegenleistung zu erwarten und Du wirst mit der Zeit ebenso interessante und spannende Beziehungen knüpfen.

Vor allem in einem neuen Job.

Vielleicht kennt dort jemand jemanden, der mit Deiner (Geschäfts)-Idee etwas anfangen kann.

Vitamin B – B, wie Beziehung – ist ein gigantischer Karriere-Booster. Nicht nur im und um den Uni-Hörsaal. Sondern auch in der realen Welt.

10. Lerne Essentielles

Fokussiere Dich auf die Dinge, die Dich wirklich interessieren.

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>>The recipe for success: get happy and you will get ahead in life<<

So lautet die Überschrift von einem Beitrag im Online-Magazin>>The Guardian<<. Er beschreibt, dass glücklich sein früher oder später zu Erfolg führt. Matthew Mockridge predigt das ebenfalls immer und immer wieder in seinen Podcasts auf Smart Entrepreneur Radio.

Wie viel von den Themen aus Deinem Studium interessieren Dich wirklich, wirklich, wirklich? 10, 15 oder gar 25 %?

Wie geht studieren?

Wie viele Fakten und Daten und Grafiken und Theorien und Modelle und Fallstudien musstest Du auswendig können, um die Modulprüfung zu bestehen?

So funktioniert richtiges Lernen nicht! Du musst für eine Sache richtig brennen, damit sie sich in Dein Gehirn einbrennt.

Wie bereits gesagt, Du kannst heutzutage alles Mögliche online lernen.

Präsenzveranstaltungen werden in naher Zukunft vollends überflüssig (außer vielleicht in Deutschland). Nicht umsonst kämpfen die Profs an den Universitäten händeringend um Anwesenheitszettel

Willst Du online lernen, kannst Du Dir Dein Curriculum quasi individuell zusammenstellen.

Das klingt doch genial oder? Das ist es auch.

Du hast Dich z.B. im Wirtschaftsstudium besonders für Dienstleistungsmanagement interessiert?

Neues Wissen anwenden

Warum vertiefst Du Dein Wissen nicht in weiteren Online-Kursen? Setze die Inhalte praktisch um und projiziere sie auf Deine Ideen.

Warum setzt Du nicht da an, wo Dein Studieninhalt aufgehört hat, kreativ zu werden?

Die oben gezeigte Infografik wird Dir wahnsinnig dabei helfen, wie Du vorzugehen hast, um das zu lernen, was Dich wirklich interessiert. Es ist der ultimative Guide zum Online-Lernen.


Der Studienabbruch ist wirklich kein leichtes Pflaster. Doch mit Kreativität und einem starken Mindset hast Du alles in Deiner Hand, um ihn als den alles entscheidenden Karriere-Booster zu nutzen.

Go for it. Live for it. Do it.

schneller lernen

Schneller lernen in 20 Stunden

Du wolltest schon immer diese eine neue Sache lernen? Du denkst, es dauert eine halbe Ewigkeit, bis Du es beherrschst?

Wie kann man schneller lernen?

Josh Kaufman zeigt in diesem kurzen Interview, wie Du in nur 20 Stunden lernst, eine neue Sache richtig gut zu beherrschen. Sei es Programmieren, Gitarre spielen, Jonglieren, Zeichnen … Egal was.

Mich hat das Video sehr inspiriert. Und deshalb finde ich, sollst Du es auch sehen.

Ich hoffe, dass diese Tipps zum Lernen auch Dir helfen, besser zu verstehen, wie man schneller lernen kann und wie schnell es eigentlich geht, bis man eine völlig neue Sache beherrscht.

Und nun viel Spaß damit.

Fit For Brain: 3 wertvolle Tipps, die Deinen Geist stärken

Mit Deinem Geist ist es das Gleiche, wie mit Deinem Körper – auch er will und sollte trainiert werden. Damit Dir Dein Geist auf kurze und lange Sicht so nützlich ist wie möglich, habe ich meine 3 wertvollsten Tipps zusammengestellt. Sie werden Dir helfen, das Beste aus Dir herauszuholen! Geist stärken und alles einfach besser merken.

1. Lumosity: Gehirntraining und Denkspiele

Bei Lumosity handelt es sich um eine Plattform, auf der man Gehirn- und Denkspiele spielen kann. Sie ist von Wissenschaftlern entwickelt. Hier trifft quasi Wissenschaft auf spannende unterhaltsame Spiele. Über 70 Millionen Nutzer sind schon auf dieser Plattform. Das ist eine erstaunliche Reichweite. Ich ärgere mich, dass ich sie nicht schon früher gefunden habe.

Für mich bildet Lumosity einen sehr guten Start in den Tag. Danach fühle ich mich fitter und wacher. Deshalb gehört es zu meinem Morgen-Ritual.

Ich habe damit vor gut 3 1/2 Monaten angefangen und bin sehr zufrieden mit meinen jetzigen Fortschritten. Die Trainingsfortschritte werden nämlich dokumentiert. Du hast dort einen Personal Trainer, der Dich an die Hand nimmt und Dich durch Deinen Prozess begleitet.

Es werden Spiele in den folgenden Bereichen angeboten: Schnelligkeit, Problembewältigung, Flexibilität, Gedächtnis und Konzentration.
Deine Entwicklung wird auch grafisch dargestellt, sodass Du sehen kannst, wie Du im Vergleich zu den anderen Nutzern stehst. Somit kannst Du Dich in den verschiedenen Bereichen individuell verbessern.

Ich denke Lumosity ist um ein Vielfaches effektiver als Sudoku, Kreuzworträtsel oder Ähnliches. Es ist vielfältiger, abwechslungsreicher und messbarer. Ich freue mich jeden morgen, wieder eine weitere Session zu absolvieren. Wenn es eine Sucht ist, dann denke ich, ist es eine positive.

2. Headspace: Guided Meditation

Ja, ich weiß. Meditation. Das nimmt mir doch kein Idiot ab. Aber es ist anders, wie Du es Dir vorstellst! Es ist angeleitete Meditation. Du musst nicht auf dem Boden im Lotus-Sitz sitzen. Du musst auch nicht Dein >>inneres Auge<< finden. Du musst ebenso wenig >>ommm<< dabei machen. Das sind alles Vorurteile, die absolut nicht existieren. Etwas für seine Spiritualität und seine Geisteshaltung zu tun, ist meiner Meinung nach, sowas von wertvoll, dass ich Dich unbedingt darauf aufmerksam machen muss!

Leider ist Headspace derzeit nur auf Englisch verfügbar und demnach für diejenigen zugänglich, die zumindest Englisch gut verstehen können. Doch wenn Du dem mächtig bist, eröffnen sich ganz tolle neue Möglichkeiten für Dich. Andy Puddicombe ist der Gründer von Headspace. Er war viele Jahre als Mönch in Nord-Indien und der ganzen Welt unterwegs. Heute ist er Entrepreneur. Das passt doch gar nicht zueinander.

Oder etwa doch? Vielleicht, weil er sich selbst besser kennenlernt mit Meditation?

In dem folgenden Video kannst Du einen kleinen Vorgeschmack bekommen, was Andy Puddicombe im Wesentlichen mit Headspace vorhat:

Nur 10 Minuten am Tag

10 Minuten am Tag reichen völlig aus. Deinen Sinn für Deinen Körper und Deinen Geist zu schärfen. Dir ganz bewusst eine Auszeit zu nehmen. Sei es direkt in Deinem Morgen-Ritual (so mache ich es) oder in Deiner Mittagspause (es gibt eine Headspace-App –> Apple –> Android) oder nach Deinem Feierabend, wenn Du wieder zuhause bist.
Ich mache es auch nicht jeden Tag. Darum geht es auch gar nicht. Sich zu zwingen, etwas unbedingt machen zu müssen bringt 0 % Fortschritt.

Sieh es als eine Art Belohnung für Dich. Dafür, wie gut Du immer jeden Tag funktionierst. Belohne Dich. Indem Du Dich auf das Wesentliche zurückbesinnst. Einfachheit ist das Stichwort. Und genau dabei kann Dir die angeleitete Meditation sehr gut helfen.

3. Schreibe 10 Ideen auf

Häää? Ideen? Was für Ideen denn? Es ist egal was. Was Dir eben so einfällt. Es können gute Ratschläge sein oder auch meinetwegen schlechte. Erinnere Dich an den Film >>10 Dinge, die ich an Dir hasse<<. Mit ein wenig Verstand kann man aus allem seinen Nutzen ziehen. Aber um alles in der Welt – mache es einfach! Regelmäßig. Und schreibe mindestens 10 Ideen auf!

Ich hatte auch schon mal >>10 Gründe, warum Rostock ‘ne geile Stadt ist<< oder >>10 Gründe, warum ich froh sein kann, nicht mehr zuhause zu wohnen<<. Du musst nicht sonderlich kreativ, intelligent oder begabt sein, um das zu tun. Kreativität kommt mit der Zeit von ganz alleine. Wichtig ist wirklich, dass Du Dich einfach auf Deinen Hintern setzt und Dir Gedanken machst.

Und genau da geht es nämlich los: Du regst damit Deine grauen Zellen an und die Kreativität kommt ganz automatisch. Sobald Du nämlich an Punkt 6 oder 8 angekommen bist, fällt Dir manchmal nichts mehr ein. Und dann arbeitet Dein Gehirn auf Hochtouren. Du schulst und trainierst damit Deine Problembewältigungs-Kompetenz. Das will ich damit bei Dir erreichen.

Trainiere Deinen Ideen-Muskel

Warte mal ab. Nach ein paar Wochen werden Dir immer mehr tolle Ideen einfallen. Lass es zu Deiner Alltags-Routine werden. Führe einen kleinen Notizblock mit Dir (ein Smartphone tut es auch). Integriere es in Deinen Alltag. Ich habe es auch in mein Morgen-Ritual eingebunden. Ich fühle mich danach richtig gut. Als ob es keine Grenzen oder Hindernisse für mich gäbe. So sein wie Superman (oder Superwoman – für die lieben Frauen der Schöpfung).

Du trainierst mit dieser simplen Übung eine ganz wichtige Kompetenz heutzutage: neue Wege zu finden, ein gewisses Problem zu lösen. Immer und immer wieder! Dieses Thema wird Dich Dein ganzes Leben lang verfolgen. Und warum sich nicht jeden Tag darin verbessern und für den Ernstfall vorbereitet sein?

Nur den ersten Schritt machen

>>Einfach machen<< ist ein Sprichwort, was ich auf meiner Pinnwand zu stehen habe. Das habe ich bei einem Start-Up Pitch beim MV-Entrepreneur-Day in der Uni Rostock gehört. Vom IHK-Geschäftsführer für Mecklenburg-Vorpommern. Und es ist so simpel, dass man meistens gar nicht darauf kommt. Es ist nur der erste Schritt, den wir machen müssen. Der ist – zugegeben – oftmals schwer. Doch hast Du Dich erst mal dazu entschieden es genau so zu machen, dann bist Du hinterher froh, es gemacht zu haben. Kommt Dir bekannt vor? Na dann… Worauf wartest Du noch?

Dein Feedback für uns alle

Vielen Dank, dass Du bis hier hin durchgehalten hast. Ich hoffe, Du bist nun neugierig geworden und der Artikel hat Dir gefallen. Probiere alles einfach mal aus. >>Probieren geht über Studieren<< heißt es doch so schön. Daher sei doch mal offen für etwas Neues. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese 3 Tipps Dein Leben verändern werden!

Ich würde mich freuen, von Deinen Erfahrungen zu hören. Hinterlasse einen Kommentar hier, damit auch andere Leute sehen, was Du davon hältst. Gib mir ruhig Feedback. Außerdem wäre es cool, wenn Du meine Sachen auch mit anderen Menschen teilst. Erzähle mindestens 3 Freunden von Dir davon.