Kein Fernseher – 10 entscheidende Gründe warum

Seitdem ich für mein Studium nach Rostock gezogen bin, hatte ich keinen Fernseher mehr. Und ich hatte einen richtig guten. Es musste ein Plasma-Fernseher von Panasonic sein. Unter 42 Zoll und ohne 3D-Funktion ging bei mir gar nichts. Die Kenner unter Euch wissen natürlich, was so ein Teil neu kostet.

Keine Kosten und Mühen gescheut

Damals habe ich sehr viel Zeit in die Recherche für das Gerät gesteckt. Testvergleich hier, You-Tube-Video da. Amazon-Rezensionen, Rezensionen, Rezensionen. Herstellerseite abchecken. Preisvergleiche online und im Handel. Und, und, und.

Unglaublich, wenn ich heute daran denke. Was man in der Zeit für schöne andere Dinge hätte machen können. Aber gut. So war das damals bei mir nun mal. Heute würde ich nie wieder so viel Aufwand betreiben, um mir eine Flimmerkiste zuzulegen.

Doch als ich wie gesagt nach Rostock gezogen bin, hatte ich in meinem ersten WG-Zimmer keinen Platz für meinen Fernseher. Also bin ich einfach ohne dorthin gezogen. Und das Erstaunliche war, dass ich ihn nach einer gewissen Zeit überhaupt nicht vermisst habe. Ich habe mich einfach mit anderen Dingen beschäftigt (ab und zu mal das Studium).

Aller Anfang ist schwer

Die ersten paar Wochen waren natürlich schwierig für mich. So ein Fernseher gehört nämlich zu einem normalen deutschen Haushalt einfach dazu. Ohne geht nicht, wie mein Vater immer zu sagen pflegte. Deshalb kommen wir in Deutschland im Durchschnitt pro Tag auch auf eine Nutzungsdauer von über 3 Stunden. Und das ist nur der reine Fernsehkonsum. Videospiele sind davon völlig ausgenommen. Die Nutzung von Videospielen steigt von Jahr zu Jahr immer weiter an.

Ich hatte ja schließlich auch alles am Fernseher angeschlossen: Playstation 3, PC, Blu-Ray-Player und eine Festplatte zum Aufzeichnen. All das durfte da nicht fehlen. Somit war die Verführung mich abzulenken immer sehr groß.

Als ich dann in Rostock in eine andere WG gezogen bin, hatte ich mich extra nach Berlin auf den Weg gemacht, um meinen Fernseher nachträglich hochzuholen. War ja schließlich teuer das Gerät. Warum sollte es irgendwo versauern und rumstehen? Ich muss das Teil wenigstens bei mir haben. Sieht ja auch schick aus, wenn es an der Wand hängt. Macht doch was her. Oder, falls ich mal doch einen Filmabend mache oder Nachrichten schaue.

Neue Gewohnheiten geschaffen

Doch durch diese Umstellung in meinem Alltag vor über einem Jahr, wusste ich wieder anderes mit meiner freien Zeit anzufangen. Ich benötigte den Fernseher so gut wie nie. Filmabende kamen bei mir vielleicht 3x im Monat vor. Öfter schaute ich mal am Samstag die Sportschau. Im Vergleich zu früher jedoch war das so gut wie gar nichts.

Daher war der einzige Entschluss für mich, den Fernseher endgültig zu verkaufen. Und siehe da: Es geht mir gut. Es geht mir außerordentlich gut. Den Fernseher vermisse ich immer noch nicht. Und einiges an Geld hat der Verkauf auch noch mal in meine Kassen gespült.

Um Dir noch mal vor Augen zu führen, was für positive Seiten es mit sich bringt, wenn Du Deinen Fernseher ins Jenseits verbannst, habe ich Dir nachfolgend meinen 10-Punkte-Plan aufgeführt:


1. Mehr Zeit für Dich

Ich denke, dass ich dazu nicht allzu viel sagen muss. Ich finde, das erklärt sich irgendwie von selbst. Jetzt schaut man sich an, dass im Durchschnitt der Fernseher rund 3 Stunden am Tag läuft.

Wenn Du also keinen Fernseher mehr hast, hast Du quasi 3 Stunden mehr (oder weniger) zu Deiner freien Verfügung! Du kannst Joggen gehen, Dich doch wieder im Fitnessstudio anmelden oder sonst irgendwas tun. Nimm Dir einfach Zeit für Dich.

2. Mehr aufs Wesentliche konzentrieren

Ich merke es immer wieder, wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin. Es nervt mich richtig, wenn die ganze Zeit die Glotze nebenher läuft. Sei es beim Essen oder während man sich unterhält. Ich finde, das geht gar nicht.

Wie soll Dein Körper denn die vielen verschiedenen Reize alle gleichzeitig wahrnehmen? Das Essen hat gut geschmeckt?

>>Hmmm, ja, eigentlich schon. Aber eigentlich habe ich darauf gar nicht so geachtet. Ich habe dem da im Fernseher eher zugehört, was er zu erzählen hat, als mich zu fragen, wie der Geschmack vom Essen auf meine Sinne wirkt.<<

Das muss man sich mal alles bewusst machen. Das sind Prozesse, die man sich über Jahre angeeignet hat und die ganz normale Routine sind. Mach lieber den Schritt zurück. Dreh das Teil ab. Schalte es aus. Oder verkaufe es. Kümmere Dich lieber wieder um die wesentlichen Dinge im Leben.

3. Weniger abgelenkt sein

Auch hier habe ich gemerkt, dass ich einfach viel klarer denken kann, wenn der Fernseher nicht permanent läuft. Immer, wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin, bin ich weniger produktiv. Mir gehen einfach zu viele verschiedene Dinge gleichzeitig durch den Kopf. Und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Das liegt daran, dass mein Kopf einfach overloaded ist.

Wohin mit den ganzen Reizen? Alles gleichzeitig verarbeiten? >>Du musst doch heutzutage Multitasking-fähig sein!<<

Völliger Bullshit. Es ist ein Mythos, dass man in der Lage ist, mehrere verschiedene Dinge gleichzeitig zufriedenstellend zu erledigen.

Um wirklich produktiv zu sein und das zu schaffen, was man wirklich will, darf man sich nicht ablenken lassen. Zudem kommt hinzu, dass im Fernsehen vieles quatsch ist, was dort läuft. Nachrichten werden manipuliert. RTL 2 zeigt, wie man lernt, richtig zu betrügen (schöne Grüße an X-Diaries und Berlin Tag & Nacht) oder auch einen Messie-Haushalt aufzulösen. Also ehrlich, da kann man sich doch nur an den Kopf fassen.

Unsere Fernsehlandschaft polt uns fast nur noch darauf, immer mehr zu schauen, was andere haben oder erreicht haben. Und was wir eventuell nie haben werden. Schalte das ab. Schau auf Dich. Mach stattdessen lieber etwas aus Deinem Leben und arbeite an den Dingen, die Dir wirklich wichtig sind im Leben.

4. PC/Laptop/Smartphone ersetzen zunehmend TV

Durch die Möglichkeiten des Video-on-Demand (VOD) wird man zunehmender unabhängig vom gewöhnlichen Fernsehprogramm. MaxdomeAmazone Prime Instant Video oder der US-Riese Netflix, bieten zahlreiche Filme und Serien zu einem Paketpreis pro Monat an. Das Youtube-Videoportal darf natürlich auch nicht vergessen werden. Es eignet sich hervorragend für Tutorials, Musik oder Sonstiges.

Das sind nur einige Möglichkeiten, wie Du Alternativen zur konventionellen Fernsehnutzung finden kannst. Dennoch würde ich es eher begrüßen, wenn Du diese Medien weniger nutzt und Dein eigenes Ding machst, anstatt Dich permanent beschallen zu lassen.

5. Mehr Zeit für Kunst

3 Stunden am Tag mehr Zeit für andere Dinge. Das st eine unglaubliche Zeit. Plötzlich kannst Du genau das machen, wozu Du immer schon Lust hattest.

Einen neuen Blog starten, ein Tagebuch schreiben, ein neues Instrument spielen lernen. Solange Du Deiner Kreativität freien Lauf lässt, ist alles Kunst.

Du möchtest DJ werden? Na dann los. Registriere Dich in einem Forum, fang bei null an und es kann beginnen.

Du möchtest fotografieren lernen? Auch hierfür hast Du jetzt endlich die Zeit, die Du Dir sonst nie nehmen konntest.

Und warte mal ab. Sobald Du etwas Neues für Dich entdeckt hast, öffnen sich ganz schnell viele neue Türen für Dich. Du wirst Menschen kennenlernen, von denen Du nicht mal geträumt hättest, dass Du auf sie stoßen wirst. Positives zieht Positives an. Das ist nun mal Fakt.

6. Mehr Zeit zum Lesen

Wie ich bereits in meinem Artikel über den Sabbat-Tag geschrieben habe, ist es enorm wichtig, sich mehr mit Büchern zu beschäftigen. Sei es nun im Print-Format oder als E-Book. Hierdurch förderst Du Deine eigene Kreativität immens.

Du bekommst keine fertigen Bilder vorgesetzt. Deine Fantasie bestimmt, wie diese Bilder auszusehen haben. Das finde ich persönlich viel spannender, als die durch einen Regisseur vermittelten Bilder.

Wir lesen heutzutage immer noch viel zu wenig. Ja, klar, wir lesen jede Menge im Internet. Doch das ist nicht richtiges Lesen. Das ist eher ein Überfliegen. Und damit sind wir wieder bei dem Thema, sich mit etwas von Anfang bis zum Ende zu beschäftigen.

Wann hast Du das letzte Mal ein Buch in die Hand genommen und es von Anfang bis zum Ende gelesen?

Bestes Beispiel sind die Neuigkeiten bei Facebook. Dieses Leseverhalten eignen wir uns mehr und mehr an. Dinge werden nur noch überflogen. Und teilweise dann auch leider übersehen. So kann es in meinen Augen nicht weitergehen und ich finde, wir sollten uns von diesen >>modernen<< Verhaltensmustern lieber wieder verabschieden.

7. Du sparst Geld (sehr viel sogar)

Ich erinnere mich nur zu gut an den Kauf meines Plasma-Fernsehers von Panasonic. Ich habe gut über 1.000 Euro dafür ausgegeben. Vier Jahre später konnte ich ihn gerade mal für 335 Euro verkaufen. Doch das Problem dabei ist, dass das ganz normal ist. Technische Geräte haben nun mal diesen Wertverlust. Und darüber ist sich so gut wie jeder bewusst. Trotzdem werden neue Fernseher regelmäßig angeschafft.

Führe Dir diesen großen Kostenposten einmal vor Augen. Über 1.000 Euro für einen Fernseher. In meinen Augen sind das mindestens drei spannende Städtetrips in Europa. Oder, gut gebucht, eine Reise nach Südostasien. Ich finde, der Gegenwert für diesen Preis stellt mich weitaus mehr zufrieden, als ein Ultra-HD-Curved-TV. (Wer braucht verdammt noch mal eine Kurve in seinem Fernseher?!)

Hast Du außerdem mal über den Aspekt der Werbung nachgedacht? Wie viel Werbung läuft denn im Fernsehen? Ist das nicht unglaublich? Hast Du Dich auch schon mal dabei erwischt, wie Du etwas gekauft hast, was Du in der Werbung gesehen hast?

Mal davon abgesehen, dass Du diese Anschaffung wahrscheinlich gar nicht gemacht hättest, hast Du mal darüber nachgedacht, wie viel Geld Du deshalb zusätzlich ausgibst?

8. Mehr Zeit für Freunde und Familie

Wer regelmäßig meinen Blog verfolgt, der erinnert sich bestimmt daran, dass ich bereits in meinem Artikel über den Sabbat-Tag darüber geschrieben habe, wie wertvoll die Zeit im Kreise der Freunde und Familie ist.

Freunde und Familie bereichern Dein Leben. Deshalb ist es von hoher Bedeutung, dass Du gerne Zeit mit ihnen verbringst. Sie fangen Dich auf, wenn es Dir schlecht geht. Sie holen Dich auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn Du drohst, vermeintlich abzuheben. (Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.)

9. Weniger Sorgen

Das Thema Nachrichten schauen bzw. nicht schauen, müsste eigentlich in einem eigenen Beitrag behandelt werden. Doch hierzu nur ein paar kurze Bemerkungen.

Wenn Du keinen Fernseher mehr in Deinen eigenen Reihen hast, dann reduzierst Du auch erheblich den Input von negativen Ereignissen in der Welt. Das soll nicht heißen, dass Du keine Empathie entwickeln sollst. Doch, doch. Die ist mir enorm wichtig und die solltest Du auch versuchen jederzeit zu fördern.

Doch was sollst Du daran ändern, wenn in Japan-Fukushima ein Atomkraftwerk kaputt geht? Oder die Politiker beschließen, nun doch mehr Flüchtlinge aufzunehmen? Betrifft es Dich gerade in Deinem Alltag? Ist Dir deshalb etwas wirklich, wirklich Schlimmes oder Negatives widerfahren?

Oder sollen diese Neuigkeiten – zu einem passenden Zeitpunkt im Jahr von den Medien gestreut (vielleicht, weil gerade wieder Wahlen sind oder ein neues Gesetz durchgesetzt werden soll) – Dich nur vom Wesentlichen, Dich Tangierenden abhalten?

Denk mal darüber nach.

Wir können nur dazu lernen mit den Gegebenheiten und Umständen zu leben. Auch, wenn es andere Kulturen sind. Niemand nimmt Dir Deinen Job weg oder wird Dich beißen. Das ist auch keine alleinige links-ausgerichtete Denkweise. Das ist Toleranz. Und Offenheit. Und beide machen das Leben vielfältiger und einfacher.

Ich lebe immer noch und es geht mir durchaus sehr gut. Und das, obwohl ich keine Nachrichten schaue. Weder im Fernsehen noch im Internet. Folglich mache ich mir weniger Sorgen und mein Kopf ist frei für positive Dinge im Leben.

10. Der Tag gehört Dir

Du bestimmst, wie Dein Tag auszusehen hat. Keine Fernsehzeitung oder TV-Guide im Smart-TV. Plane von eigener Hand, was Du heute schaffen willst.

Schreibe Dir mindestens die fünf wichtigsten Dinge auf, die Du heute schaffen willst. Wähle nur Dinge aus, die Dir einen Mehrwert verschaffen. Dinge, die trivial sind, kannst Du gut und gerne auf eine Langzeit-To-do-Liste schreiben.

Ich benutze eine ganz tolle Notiztafel aus Glas, wo ich gut und gerne alles aufschreiben, wieder wegwischen, nachtragen und korrigieren, nach Priorität ordnen kann usw. Am besten ist sie an einem Platz angebracht, wo Du sie immer siehst.

Der Mensch ist ja vergesslich und wir wollen doch nicht, dass Du Deine wichtigsten Aufgaben für heute vergisst!


Ich hoffe, dass Dir der Beitrag gefallen hat und dass Du ein paar Anregungen für Dich mitnehmen kannst. Gerne darfst Du auch Deinen Freunden und Deiner Familie davon erzählen. Bis dahin alles Gute.

Dein Timo

Fit For Brain: 3 wertvolle Tipps, die Deinen Geist stärken

Mit Deinem Geist ist es das Gleiche, wie mit Deinem Körper – auch er will und sollte trainiert werden. Damit Dir Dein Geist auf kurze und lange Sicht so nützlich ist wie möglich, habe ich meine 3 wertvollsten Tipps zusammengestellt. Sie werden Dir helfen, das Beste aus Dir herauszuholen! Geist stärken und alles einfach besser merken.

1. Lumosity: Gehirntraining und Denkspiele

Bei Lumosity handelt es sich um eine Plattform, auf der man Gehirn- und Denkspiele spielen kann. Sie ist von Wissenschaftlern entwickelt. Hier trifft quasi Wissenschaft auf spannende unterhaltsame Spiele. Über 70 Millionen Nutzer sind schon auf dieser Plattform. Das ist eine erstaunliche Reichweite. Ich ärgere mich, dass ich sie nicht schon früher gefunden habe.

Für mich bildet Lumosity einen sehr guten Start in den Tag. Danach fühle ich mich fitter und wacher. Deshalb gehört es zu meinem Morgen-Ritual.

Ich habe damit vor gut 3 1/2 Monaten angefangen und bin sehr zufrieden mit meinen jetzigen Fortschritten. Die Trainingsfortschritte werden nämlich dokumentiert. Du hast dort einen Personal Trainer, der Dich an die Hand nimmt und Dich durch Deinen Prozess begleitet.

Es werden Spiele in den folgenden Bereichen angeboten: Schnelligkeit, Problembewältigung, Flexibilität, Gedächtnis und Konzentration.
Deine Entwicklung wird auch grafisch dargestellt, sodass Du sehen kannst, wie Du im Vergleich zu den anderen Nutzern stehst. Somit kannst Du Dich in den verschiedenen Bereichen individuell verbessern.

Ich denke Lumosity ist um ein Vielfaches effektiver als Sudoku, Kreuzworträtsel oder Ähnliches. Es ist vielfältiger, abwechslungsreicher und messbarer. Ich freue mich jeden morgen, wieder eine weitere Session zu absolvieren. Wenn es eine Sucht ist, dann denke ich, ist es eine positive.

2. Headspace: Guided Meditation

Ja, ich weiß. Meditation. Das nimmt mir doch kein Idiot ab. Aber es ist anders, wie Du es Dir vorstellst! Es ist angeleitete Meditation. Du musst nicht auf dem Boden im Lotus-Sitz sitzen. Du musst auch nicht Dein >>inneres Auge<< finden. Du musst ebenso wenig >>ommm<< dabei machen. Das sind alles Vorurteile, die absolut nicht existieren. Etwas für seine Spiritualität und seine Geisteshaltung zu tun, ist meiner Meinung nach, sowas von wertvoll, dass ich Dich unbedingt darauf aufmerksam machen muss!

Leider ist Headspace derzeit nur auf Englisch verfügbar und demnach für diejenigen zugänglich, die zumindest Englisch gut verstehen können. Doch wenn Du dem mächtig bist, eröffnen sich ganz tolle neue Möglichkeiten für Dich. Andy Puddicombe ist der Gründer von Headspace. Er war viele Jahre als Mönch in Nord-Indien und der ganzen Welt unterwegs. Heute ist er Entrepreneur. Das passt doch gar nicht zueinander.

Oder etwa doch? Vielleicht, weil er sich selbst besser kennenlernt mit Meditation?

In dem folgenden Video kannst Du einen kleinen Vorgeschmack bekommen, was Andy Puddicombe im Wesentlichen mit Headspace vorhat:

Nur 10 Minuten am Tag

10 Minuten am Tag reichen völlig aus. Deinen Sinn für Deinen Körper und Deinen Geist zu schärfen. Dir ganz bewusst eine Auszeit zu nehmen. Sei es direkt in Deinem Morgen-Ritual (so mache ich es) oder in Deiner Mittagspause (es gibt eine Headspace-App –> Apple –> Android) oder nach Deinem Feierabend, wenn Du wieder zuhause bist.
Ich mache es auch nicht jeden Tag. Darum geht es auch gar nicht. Sich zu zwingen, etwas unbedingt machen zu müssen bringt 0 % Fortschritt.

Sieh es als eine Art Belohnung für Dich. Dafür, wie gut Du immer jeden Tag funktionierst. Belohne Dich. Indem Du Dich auf das Wesentliche zurückbesinnst. Einfachheit ist das Stichwort. Und genau dabei kann Dir die angeleitete Meditation sehr gut helfen.

3. Schreibe 10 Ideen auf

Häää? Ideen? Was für Ideen denn? Es ist egal was. Was Dir eben so einfällt. Es können gute Ratschläge sein oder auch meinetwegen schlechte. Erinnere Dich an den Film >>10 Dinge, die ich an Dir hasse<<. Mit ein wenig Verstand kann man aus allem seinen Nutzen ziehen. Aber um alles in der Welt – mache es einfach! Regelmäßig. Und schreibe mindestens 10 Ideen auf!

Ich hatte auch schon mal >>10 Gründe, warum Rostock ‘ne geile Stadt ist<< oder >>10 Gründe, warum ich froh sein kann, nicht mehr zuhause zu wohnen<<. Du musst nicht sonderlich kreativ, intelligent oder begabt sein, um das zu tun. Kreativität kommt mit der Zeit von ganz alleine. Wichtig ist wirklich, dass Du Dich einfach auf Deinen Hintern setzt und Dir Gedanken machst.

Und genau da geht es nämlich los: Du regst damit Deine grauen Zellen an und die Kreativität kommt ganz automatisch. Sobald Du nämlich an Punkt 6 oder 8 angekommen bist, fällt Dir manchmal nichts mehr ein. Und dann arbeitet Dein Gehirn auf Hochtouren. Du schulst und trainierst damit Deine Problembewältigungs-Kompetenz. Das will ich damit bei Dir erreichen.

Trainiere Deinen Ideen-Muskel

Warte mal ab. Nach ein paar Wochen werden Dir immer mehr tolle Ideen einfallen. Lass es zu Deiner Alltags-Routine werden. Führe einen kleinen Notizblock mit Dir (ein Smartphone tut es auch). Integriere es in Deinen Alltag. Ich habe es auch in mein Morgen-Ritual eingebunden. Ich fühle mich danach richtig gut. Als ob es keine Grenzen oder Hindernisse für mich gäbe. So sein wie Superman (oder Superwoman – für die lieben Frauen der Schöpfung).

Du trainierst mit dieser simplen Übung eine ganz wichtige Kompetenz heutzutage: neue Wege zu finden, ein gewisses Problem zu lösen. Immer und immer wieder! Dieses Thema wird Dich Dein ganzes Leben lang verfolgen. Und warum sich nicht jeden Tag darin verbessern und für den Ernstfall vorbereitet sein?

Nur den ersten Schritt machen

>>Einfach machen<< ist ein Sprichwort, was ich auf meiner Pinnwand zu stehen habe. Das habe ich bei einem Start-Up Pitch beim MV-Entrepreneur-Day in der Uni Rostock gehört. Vom IHK-Geschäftsführer für Mecklenburg-Vorpommern. Und es ist so simpel, dass man meistens gar nicht darauf kommt. Es ist nur der erste Schritt, den wir machen müssen. Der ist – zugegeben – oftmals schwer. Doch hast Du Dich erst mal dazu entschieden es genau so zu machen, dann bist Du hinterher froh, es gemacht zu haben. Kommt Dir bekannt vor? Na dann… Worauf wartest Du noch?

Dein Feedback für uns alle

Vielen Dank, dass Du bis hier hin durchgehalten hast. Ich hoffe, Du bist nun neugierig geworden und der Artikel hat Dir gefallen. Probiere alles einfach mal aus. >>Probieren geht über Studieren<< heißt es doch so schön. Daher sei doch mal offen für etwas Neues. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese 3 Tipps Dein Leben verändern werden!

Ich würde mich freuen, von Deinen Erfahrungen zu hören. Hinterlasse einen Kommentar hier, damit auch andere Leute sehen, was Du davon hältst. Gib mir ruhig Feedback. Außerdem wäre es cool, wenn Du meine Sachen auch mit anderen Menschen teilst. Erzähle mindestens 3 Freunden von Dir davon.

Trainingsfortschritte schleppend? Meine TOP 3 Lieblings-Supplements

McFit verkauft seine eigenen Fitness-Produkte. Fitness First tut das ebenso. Im dm, Rossmann, Kaufland und Co. bekommt man auch schon diverse Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen. Die Billig-Produkte von myprotein.com nicht zu vergessen. Die Industrie boomt!

Geht es Dir deshalb auch so, dass Du nicht mehr weiter weißt, wo Du anfangen sollst?

Ich kenne das Gefühl. Einfach zu viel Auswahl. Du willst ja auch Dein Geld nicht zum Fenster rausschmeißen. Du willst für Dein Geld auch gute Qualität bekommen. Und man will nichts falsch machen! Heute will ich Dir meine 3 Lieblings-Supplements für den effektiven Muskelaufbau vorstellen. Ich benutze sie nun mittlerweile schon seit vielen Monaten und ich bin von ihrer positiven Wirkung auf meinen Körper überzeugt.

Konzentration auf Ernährung

Okay. Eins sollten wir zuerst geklärt haben: ausgewogene Ernährung 70% | hartes Training 30%. Comprende? Daran musst Du Dich unbedingt halten! Und gewöhnen.

Für mich persönlich ist natürlich wichtig, einen soliden Mittelweg zwischen ausgewogener Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln zu wählen. Ich achte z. B. in meiner alltäglichen Ernährung darauf, dass ich sehr wenig bis gar kein Fleisch konsumiere. Ebenso verzichte ich auf Milch. Komplett auf Milchprodukte verzichten kann ich noch nicht, da ich dafür Feta-Käse und Camembert zu sehr liebe. Die Gründe für meine Einstellung zu diesem Thema wirst Du ganz sicher in einem späteren Blog-Post erfahren.

Weil Du jedoch ohne erhöhte Proteinzufuhr nicht das Beste aus Dir und Deinem harten Training herausholst, empfehle ich Dir, über den Einsatz von Supplements ernsthaft nachzudenken. Wenn Du bereits einige Supplements benutzt hast oder im großen Pool der Fitness-Produkt-Industrie gefährdet bist, zu ertrinken, gebe ich Dir sehr gerne ein paar Tipps von mir mit an die Hand. Für neue Anregungen bzw. um einen ersten Überblick zu bekommen.

Es ist nämlich wirklich nicht leicht, für sich die passende Auswahl zu treffen. Ich spreche da aus Erfahrung. Da ich bereits seit über 10 Jahren dabei bin, habe ich schon vieles ausprobiert. Heute will ich Dir zeigen, mithilfe welcher Supplements ich bisher die besten Ergebnisse erziele. Es ist kein Geheimnis. Keine Zauberformel. Es sind nur ganz normale Erfahrungswerte. Sie gehören zu meinem Alltag und ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Die folgenden 3 Produkte bilden für mich eine gute Ergänzung zu meiner täglichen Ernährung:

1. Protein >>Iso Whey Zero<< – Firma BioTech*

Hierbei handelt es sich um ein laktosefreies Whey-Protein-Isolat. Ich habe es als ersten Punkt aufgezählt, weil Eiweiße (Proteine), das A und O sind im Muskelaufbau. Darüber sind sich so gut wie alle Experten einig. Ohne Eiweiße geht also gar nichts. Und da Du durch Deine tägliche Ernährung meistens nicht ganz auf die optimale Eiweißzufuhr kommst (1,5 g – 2 g / kg Körpergewicht), solltest Du mit einem Nahrungsergänzungsmittel nachhelfen.

Ich habe es bisher in den Geschmacksrichtungen Vanille und Schoko ausprobiert. Beide sind vom Geschmack her absolute Weltklasse! Überragend.

Da ich ja keine Milch mehr zu mir nehme, war es mir wichtig, ein laktosefreies Protein zu kaufen. Daher trinke ich es nur mit stillem Wasser. Doch der Geschmack ist der Hammer. Vanille schmeckt tatsächlich wie Vanille-Pudding! Kein Scherz. Ich gebe es sehr gerne morgens in mein Müsli, da ich so keinen Soja-Reis-Drink o. Ä. kaufen muss.

Schoko-Geschmack gefällt mir auch sehr gut. Mit Wasser gemischt schmeckt es wie der Immergut-Kakao von der Tanke. Ein mal habe ich Bio-Milch dazu gemischt. Danach hat der Shake wie die Schokomilch von Landliebe geschmeckt. Probiert es einfach mal aus. Ihr werdet definitiv nicht enttäuscht sein.

2. >>BCAA Express<< – Firma Scitec Nutrition*

Stand ich ehrlich gesagt am Anfang etwas skeptisch gegenüber. Doch als ich dann mein erstes Training damit absolviert habe, war ich davon überzeugt. BCAA (englisch Branched-Chain Amino Acids) sind die verzweigtkettigen Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin. Sie werden den essentiellen Aminosäuren zugeordnet. Der Körper kann sie leider nicht selbst produzieren. Deshalb müssen sie aus der Nahrung aufgenommen werden. (Quelle: wikipedia)

Ihre Wirkung habe ich wie gesagt beim ersten Training verspürt. So wurde es mir damals auch vom Fachverkäufer im Fitness-Shop gesagt. Meine Muskeln werden mittlerweile beim Training nicht mehr so schnell müde.

Kurz gesagt: Du kannst also über einen längeren Zeitraum Deiner Trainings-Session, Deine Leistung konstant halten. Der Leistungsverlust tritt nicht mehr so schnell ein. Das macht auch Sinn. Schließlich werden Deine Muskeln ja nun mit den essentiellen Aminosäuren (Proteinen) während Deines Trainings versorgt (ich bevorzuge es, das BCAA-Getränk während des Trainings zu trinken). Somit kann Dein Muskel auch bessere und härtere Arbeit verrichten.

Ich nehme gerne BCAAs in Pulverform und zudem mit Geschmack. Ich habe Apfel als Geschmacksrichtung und empfinde es als sehr erfrischend, beim Training etwas Geschmack im Getränk zu haben.
Es gibt BCAAs auch in Tablettenform. Doch ich persönlich vertrage diese nicht so gut. Ich habe davon einige Male einen unschönen Ausschlag bekommen. Und da ich nun hiermit sehr zufrieden bin und alles im Lot ist, sehe ich keinen Grund etwas daran zu verändern.

3. >>ZMA Pro<< – Firma Universal Nutrition*

ZMwas? Keinen blassen Schimmer, was das sein soll, nicht wahr?
Hierbei handelt es sich um Zink, Magnesium und Vitamin B6. Diese Zusammensetzung ist vorteilhaft für die Produktion des körpereigenen Hormons Testosteron und zur Regeneration der Muskeln.

Testosteron ist wichtig für den Muskelaufbau. Nicht umsonst gehört es in der Bodybuilding-Landschaft zum guten Ton, einmal eine Testosteron-Kur gemacht zu haben (das Ganze ist nicht legal). Mithilfe von Zink kannst du hingegen ganz legal Deinen Testosteron-Gehalt ein wenig verbessern und somit Kraft hinzugewinnen. Kraft verläuft proportional zum Muskelaufbau. Also: mehr Kraft = mehr Muskeln.

Magnesium ist wichtig für die Regeneration der Muskulatur. Das kenne ich noch aus meiner Fußballzeit. Da haben die Trainer schon schön die Brausetabletten in den Getränke-Kanister rein geschmissen. Nicht umsonst. Magnesium beugt ebenso gegen Muskelkrämpfe vor.

Vitamin B6 spielt eine Hauptrolle beim Eiweißstoffwechsel. Dadurch, dass Du nun eine erhöhte Eiweißzufuhr hast (Protein-Shakes + eiweißhaltige Ernährung), muss automatisch auch die Zufuhr des Vitamin B6 gewährleistet sein. Durch ZMA bist Du dafür gerüstet.

Nicht am falschen Ende sparen

Es gibt viele verschiedene Marken auf dem Markt. Doch z. B. für den Namen >>ZMA<<, zahlen die großen Firmen eine Menge Geld. Die Namensrechte. Auch wenn es vielleicht hinten heraus 2 – 4 Euro mehr sind: Sei hier nicht knauserig. Die meisten großen Firmen unterwerfen ihre Produkte strengeren Kontrollen. Und das kann nur gut für Dich sein.

Einer für alle, alle für einen

Ich hoffe, ich konnte Dir einige hilfreiche neue Tipps mit auf den Weg geben. Wie gesagt, das sind wirklich meine 3 absoluten Favorites! Du musst daraus auch gar kein Geheimnis machen. Wir sind alle dazu da, voneinander zu lernen. Auch ich bin mit diesem Wissen nicht zur Welt gekommen. Umso mehr Wissen generiert wird, desto mehr profitieren wir alle davon. Schreib’ Dir das auf die Kappe.

Daher würde ich Dich bitten, mir doch ein >>gefällt mir<<, zu geben, wenn der Artikel Dir gefallen hat. Außerdem sehe ich es gerne, wenn Du meine Sachen auch mit anderen Menschen teilst. Erzähle mindestens 3 Freunden von Dir davon.

Ich bin gespannt auf Dein Feedback und ob Du genauso tolle Ergebnisse erzielen wirst, wie ich es getan habe. Sport frei!


* Bei allen aufgeführten Amazon-Links handelt es sich um Affiliate-Links. Dies bedeutet, dass ich eine geringe Provision bekomme, wenn Du über einen solchen Link etwas bei Amazon kaufst. Vielen Dank.

Ohne Kaffee leben leicht gemacht

Früher war ich ein richtiger Kaffee-Fanatiker. Aber nicht, weil er so köstlich war und man ihn auf so verschiedene Art und Weise zubereiten kann. Nein. Eher, weil er meine >>Maschine<< erst mal zum Arbeiten gebracht hat. Ohne Kaffee kam ich einfach nie aus dem Arsch.

Egal, ob ich nun 8 h oder 6 h geschlafen habe. Habe ich mal keinen Kaffee morgens getrunken, dann kam es mir wie ‘ne chronische Müdigkeit vor.

Ich habe es geschafft mich davon zu entwöhnen. Ohne Kaffee leben ist gar nicht so schwer. Ja, ich hab’s anfangs auch nicht erwartet. Doch so schnell kann es gehen. Und weißt Du, was mir dabei geholfen hat? –> das Implementieren einer neuen Routine!

Das einzige was Dein Körper nach dem Aufstehen wirklich braucht, das ist Wasser! Und zwar reichlich. Deshalb gibt es für mich direkt nach dem Aufstehen ein 0,5 Liter Glas stilles Wasser. Ich bevorzuge stilles Wasser, weil ich es einfach schneller runter bekomme als Kohlensäure-haltiges Wasser. Außerdem trinke ich in den seltensten Fällen Wasser aus dem Hahn.

Du wirst merken – spätestens nach 7-10 Tagen – dass du auch ohne Kaffee putz-munter in den Tag starten wirst (vorausgesetzt du schläfst auch gut und bestenfalls lange).

Ich will damit nicht sagen, dass Du Kaffee ab jetzt hassen sollst. Nein! Ich liebe Kaffee nichtsdestotrotz. Allerdings weiß ich ihn mittlerweile – vor allem seine Wirkung – viel mehr zu schätzen. Wenn ich mir jetzt mal einen gönne, dann 1. genieße ich ihn in vollen Zügen und 2. nutze ich ihn als ordentlichen Motivations-Booster. Richtig eingesetzt kann Kaffee Deine Produktivität immens steigern. Pass allerdings gut darauf auf, nicht wieder in gewohnte Muster zu fallen.

Probier’ es doch mal aus! Mach’ eine Challenge daraus. 10 Tage am Stück jeden Morgen den Kaffee weglassen und dafür direkt nach dem Aufstehen ein 0,5 Liter Glas stilles Wasser trinken.

Schreib’ mir bitte Deine Erfahrungen unten in die Kommentare. Ich bin gespannt, wie es bei Dir gelaufen ist!

Dein Timo