Der Amazonas brennt und die Welt meditiert dafür am 29. August 2019

Die Nachrichten um die verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet in Brasilien nehmen leider kein Ende. Deshalb wird für heute, den 29. August 2019 um 23 Uhr MESZ zu einer Minuten kurzen weltweiten Meditation aufgerufen.

Ich bin der Meinung, dass das eine gute Gelegenheit ist an unserem kollektiven Bewusstsein zu arbeiten und der Politik zu zeigen, wie viel uns am Erhalt unserer Erde liegt.

Im folgenden Beitrag kannst du mehr zu dem Vorhaben erfahren.

Natürlich kannst du in deine Meditation auch die Wälder in deiner Heimat einschließen, weil von Bränden und Abholzung sind unheimlich viele Wälder weltweit betroffen.

Bitte teile diesen Beitrag, wenn du der Meinung bist, dass wir zusammen stark sind und unser kollektives Bewusstsein mit dem Universum in Einklang kommen sollte. Sharing is caring!

Dein Timo

Diese 10 Dinge lernst du auf einem SUP Titelbild

Diese 10 Dinge lernst du auf einem SUP

Aldi hat eins. Lidl hat eins. Kaufland auch. Decathlon sowieso. Amazon bringt es dir kostenlos an deine Haustür. Es ist die Rede von einem “SUP”. Ein SUP ist ein Stand Up Paddle Board. Ich bezeichne es als ein mobiles Surfbrett zum Paddeln. Hier siehst du mein neuestes Video, wie ich mit SUP über die Havel paddele.

Wenn du dich bisher gefragt hast, ob du dir ein eigenes SUP kaufen solltest, dann habe ich eine hilfreiche Liste für dich erstellt. In dieser Liste findest du heraus, welche 10 Dinge du auf einem SUP lernst:

  1. Du lernst Yoga zu praktizieren

    Yoga ist in aller Munde. Junge Menschen, vor allem Frauen, gehen gerne in ihrer Freizeit zum Yoga. Ob morgens nach dem Aufstehen, während der Mittagspause im Büro oder abends, um den Stress aus dem Büroalltag abzubauen. Es gibt vielerlei Anwendungsbereiche für Yoga. Und natürlich kannst du Yoga auf einem SUP praktizieren. Hier habe ich ein 15-minütiges Video für dich, womit du dich für deine nächste Fahrt vorbeireiten kannst.

    SUP Yoga mit Jodelle: https://youtu.be/uyUe_zw33x4

  2. Du lernst dich in Achtsamkeit zu üben

    Der kleinste Schritt daneben oder deine falsche Haltung werden damit bestraft, dass du vom SUP herunter fällst und im Wasser landest. Dich in Achtsamkeit zu üben, kann daher deinen Alltag wirklich angenehmer machen und ist eine Fähigkeit, nach der du definitiv streben solltest. Auf dem SUP zu stehen bedeutet, dass du den Umgang mit deiner Umgebung neu erlernst.

  3. Du lernst deine Muskeln zu trainieren

    Ein guter Freund von mir hat kürzlich die Trainingsmethode von Tom Brady verraten. Tom Brady ist NFL Champion und bereits 42 Jahre alt. Dennoch ist er auf dem Zenit seiner bisherigen Karriere.

    Wie erreicht er das?

    Unter anderem durch Stretchband Training. Vor allem zur Vorbeugung von typischen Sportverletzungen, ist das Muskeltraining mit Resistance Bändern sehr zu empfehlen. Schau dir hier das Workout von Tom Brady an.

    Stell dir vor, du nimmst dein Stretchband mit auf dein SUP und machst einige Muskelübungen darauf. Klingt das nicht aufregend?

  4. Du lernst als gutes Beispiel voran zu gehen

    Du kennst das Gesprächsthema über den ökologischen Fußabdruck bestimmt. Die politische Haltung junger Leute bewegt sich Richtung “Grün” und das vor allem, weil sie unsere Erde noch sehr lange erhalten möchten. Oder zumindest für ihre Kinder in einem Zustand erhalten, den es zu erleben lohnt.

    Wenn du Urlaub in der Heimat machst, kann es schnell langweilig werden. Aber wenn du dir dein eigenes SUP zulegst, dann kannst du als gutes Beispiel voran gehen. Indem du deine gewohnte Umgebung erkundest oder neue Orte entdeckst. Auf dem Wasser, in deinem eigenen SUP.

    Hier siehst du übrigens, welches SUP ich mir gekauft habe. Vielleicht gefällt es dir… Und damit deine ganzen Sachen unterwegs nicht nass werden, wenn du auf deinem Trip unterwegs bist, kann ich dir diese Tasche empfehlen.

  5. Du lernst deine Umgebung besser kennen

    Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in so hohen Tönen von Berlin-Spandau erzählen würde. Heute haben mir es ein paar Kunden nochmals bestätigt: “Berlin-Spandau ist der schönste Bezirk in Berlin. Er ist so schön Grün!”

    Mit deinem eigenen SUP lernst du deine Umgebung besser kennen. Nämlich auf dem Wasserweg. Du siehst Seiten an deiner Heimat, die du noch nie in deinem Leben vorher gesehen hast. Langeweile? Die gehört der Vergangenheit an.

  6. Du lernst neue Orte kennen

    Ich wohne in Berlin-Gatow in Spandau und von meiner Haustür aus, komme ich leicht zur Badestelle in Gatow-Kirche oder zum Glienicker See. Zum Glienicker See kommst du auch sehr gut mit dem Bus 135 von Rathaus Spandau.

    Entlang der Havel gibt es sehr viele Stellen, an denen ich einfach das Fahrrad abstelle, das Stand Up Paddle Board aufpumpe und ab ins Wasser gehe. Wenn du dann noch ein Auto (Car-Sharing?) zur Verfügung hast, dann brauchst du deine Heimat kaum verlassen. Urlaub zu Hause, und nicht irgendwo anders.

    Habe ich schon erwähnt, wie handlich die SUPs mittlerweile sind? Du trägst die Tasche auf deinem Rüken, wie einen Rucksack. Mein SUP ist zwar nicht unbedingt die leichteste Version, aber ich mag die Herausforderung. Bereits die Fahrt zur Anlegestelle ist ein Workout für mich.

  7. Du lernst Gesetze der Physik kennen

    “Flüssigkeiten lassen sich durch mechanische Belastung (fast) nicht zusammenpressen („komprimieren“). Dies gilt sowohl für von außen wirkende Kräfte wie auch für den so genannten „Schweredruck“, der sich aus dem Eigengewicht der Flüssigkeit ergibt.”

    Die Webseite Grundwissen Physik beschreibt in dem oben genannten Zitat, wie sich die Mechanik von Flüssigkeiten verhält. Wenn du auf deinem SUP auf dem Wasser stehst, kannst du das Gesetz der Physik beobachten, welches dich auf einem Brett auf dem Wasser stehen lässt.

  8. Du lernst neue Menschen kennen

    Während meiner Trips mit dem SUP in Berlin-Gatow werde ich oft von anderen Menschen angeschaut. Es beginnt mit dem Aufpumpen des SUPs, welches die Aufmerksamkeit der Leute um mich herum, auf mich zieht. Wenn du selbstbewusst bist und gerne neue Menschen kennenlernst, dann ist dein SUP eine gute Möglichkeit, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

    “Na, hast du Lust auf eine Spritztour?”

  9. Du lernst ein neues Körpergefühl kennen

    Ich stehe aus meinem Bett auf und gehe in die Küche, um mir einen Kaffee zu kochen. Während ich die Treppen hinab steige, um in die Küche zu gelangen, merke ich, dass meine Körperhaltung stabiler ist, als am Tag zuvor.

    Ich gehe in die Küche und rolle meine Füße nacheinander auf dem Boden ab. Es fühlt sich wie ein neues Körpergefühl an. Ich fühle mich stärker als am Tag zuvor.

    Während ich mich in der Küche bewege und meine Zutaten für einen “Bulletproof Coffee” zusammen suche, stelle ich fest, dass ich mich in meinem Körpergefühl im Raum, anders fühle.

  10. Du lernst, wie man richtig SUP fährt

    Einer der oben genannten Gründe wird dich dazu bewegen, dein SUP öfters auszupacken und damit auf den Gewässern rum zu paddeln. Übung macht den Meister. Mit der Zeit kommt die Erfahrung und eines Tages weißt du, wie man richtig SUP fährt.

    Sind die bisherigen 10 Gründe noch nicht überzeugend gewesen?

    Wenn du dich “nur” mit dem Gedanken anfreunden könntest, diese eine neue Fähigkeit zu erlernen… Sie heißt “SUP fahren”. Würde das nicht toll in deinem Tinder-Profil klingen? *Spaß* Du könntest es bspw. jemand anderes beibringen. Jemanden etwas lehren. Jemandem etwas weitergeben. Auch im Lebenslauf hört sich “SUP fahren” bestimmt toll an.

Dankeschön, dass du bis hierhin mitgelesen hast – es bedeutet mir sehr viel! Ich hoffe dir hat der Beitrag gefallen und du empfehlst ihn einigen deiner Freunde weiter. Sharing is caring!

Dein Timo

Handschrift neu erfinden Beitragsbild

Verlerne deine Handschrift nicht

Das Einzige, was du hast, was sonst niemand hat, bist du selbst. Deine Stimme, dein Verstand, deine Geschichte, deine Vision. Also schreibe und zeichne und baue und spiele und tanze und lebe, wie nur du es kannst.

Neil Gaiman, britischer Science-Fiction Autor

Kennst du das Gefühl, wenn du einen Stift in deine Hand nimmst, um eine Notiz aufzuschreiben und du hast das Gefühl, du hättest keinen Stift mehr seit Jahren angefasst? Du beginnst, die ersten Buchstaben deiner Gedanken langsam aufzuschreiben und du fühlst dich so, als ob du deine Handschrift neu erfinden müsstest.

Mit einem Füller zu schreiben, gibt mir wieder das Gefühl zurück. Wie es sich damals als kleiner Junge für mich angefühlt hatte. In der Grundschule lerntest du zu schreiben und es eröffnete sich eine völlig neue Welt für dich. Ich erinnere mich gut daran, dass ich im Deutsch-Unterricht immer gerne Aufsätze schrieb, in denen man sich eine fantasievolle Geschichte ausdenken durfte.

Wenn es darum geht, dass du im Alltag deine Handschrift nicht verlierst, solltest du immer wieder Übungen machen… Sei es, um etwas Neues zu lernen oder um deine verwirrten Gedanken loszuwerden. Oftmals sind es gar nicht mal deine eigenen Gedanken, sondern vielmehr die der Menschen um dich herum.

Ablenkungen fürs Ego

Mich interessiert meine Psyche und wie ich mich täglich motivieren kann, etwas Neues dazu zu lernen. Vorzugsweise Themen und Prinzipien, die mich im Studium weiterbringen. Aber manchmal lenke ich meine Aufmerksamkeit anderen Bereichen zu – für mein Ego, um es zu belohnen. Für seine Geduld, während ich fleißig bin.

Es gibt immer wieder Momente, in denen ich mit meinem inneren Schweinehund kämpfe.

Wechsele deine Umgebung

Ich habe derzeit meinen Fokus sehr stark auf meine Lernzeit für meine anstehenden Klausuren in vier Tagen und sechs Tagen, ausgerichtet. Trotzdem habe ich mir gestern einen Tag Auszeit gegönnt, weil ich auch mal zu Hause rauskommen möchte. Ein Wechsel der Lernumgebung fühlt sich immer gut an und sorgt für Kreativität. Das Lernen an sich kann manchmal sehr öde werden und da ist es ratsam, dich neben deiner Handschrift auch in anderen Bereichen neu zu erfinden.

Die blaue Tinte auf dem weißen Papier zu sehen löst ein gutes Gefühl in mir aus. Auf dem Laptop zu schreiben erfüllt mich nicht so sehr, wie, wenn ich einen Text per Hand aufschreibe. Auf die beschriebenen Blätter zurückzublicken, löst ein Gefühl in mir aus, etwas Gutes geschafft zu haben. Das Schreiben per Hand ermöglicht auch ein Training deiner Schnelligkeit und Gründlichkeit deiner Art und Weise des Denkens.

Meditation für Anfänger: 20 praktische Tipps, um den Verstand zu verstehen | Leo Babauta – zen habits – deutsch

Und auf los geht’s los. Hier kommt der erste Beitrag von Leo Babautas »zen habits«:


Die wichtigste Gewohnheit, die ich in den letzten 10 Jahren durch formen von Gewohnheiten entwickelt habe, ist, Meditation. Ohne jede Ausnahme.

Meditation hat mir geholfen, alle meine anderen Gewohnheiten zu formen, sie hat mich friedlicher gemacht, fokussierter, weniger besorgt um Unannehmlichkeiten, wertschätzender und aufmerksamer bezüglich allem in meinem Leben. Ich bin weit entfernt vom perfekt sein, aber es hat mir geholfen, einen langen Weg zu gehen.

Wahrscheinlich am wichtigsten, sie hat mir geholfen meinen eigenen Verstand zu verstehen. Bevor ich mit dem Meditieren angefangen habe, habe ich nie darüber nachgedacht, was in meinem Kopf vorgeht – es passierte einfach, und ich würde den Anweisungen einfach folgen, wie ein Automat. Heutzutage passiert das alles immer noch, aber mehr und mehr bin ich mir darüber bewusst, was passiert. Ich kann eine Wahl treffen, ob ich den Anweisungen folgen möchte. Ich verstehe mich selbst besser (nicht komplett, aber besser), und das hat mir viel mehr Flexibilität und Freiheit gegeben.

Also … Ich kann diese Gewohnheit nur wärmstens empfehlen. Und während ich nicht sage, dass es leicht ist, kannst Du klein anfangen und besser und besser werden, während Du übst. Erwarte nicht, dass Du am Anfang gut bist – darum heißt es »Übung«!

Diese Tipps zielen nicht darauf ab, Dir zu helfen, ein Experte zu werden … sie sollten Dir helfen anzufangen und weiterzumachen. Du musst nicht alle gleichzeitig implementieren – probiere ein paar aus, komm’ zu diesem Artikel zurück, probiere zwei oder drei mehr.

1. Sitze für nur 2 Minuten

Das wird Dir verdammt einfach vorkommen, nur für zwei Minuten zu meditieren. Das ist perfekt. Starte mit nur zwei Minuten am Tag für eine Woche. Wenn das gut klappt, steigere die Session um zwei weitere Minuten und mach’ das für eine Woche. Wenn alles gut geht, nur durch ein kleines bisschen mehr an Zeit, wirst Du im 2. Monat 10 Minuten am Tag meditieren, was unglaublich ist! Aber starte zuerst klein.

2. Tue es als Erstes jeden Morgen

Es ist einfach zu sagen »ich werde jeden Tag meditieren«, aber dann vergessen, es zu tun. Stattdessen richte Dir eine Erinnerung für jeden Morgen ein, wenn Du aufstehst, und mach’ Dir eine Notiz mit »meditieren«, die Du irgendwo anhängst, wo Du es sofort siehst.

3. Verliere Dich nicht im wie – einfach machen

Die meisten Leute machen sich Sorgen darum, wo man sitzt, wie man sitzt, welches Kissen man benutzen sollte … all das ist schön, aber es ist nicht so wichtig, um anzufangen. Beginne, indem Du auf einem Stuhl sitzt oder auf Deiner Couch. Ein bequemer Sessel oder Dein Bett tut es auch. Wenn Du es auf dem Boden bequem findest, dann sitze im Schneidersitz. Es ist eh nur für zwei Minuten am Anfang, also sitze einfach nur. Später kannst Du Dir Sorgen darum machen, wie Du es Dir für längere Zeit bequemer machst, aber am Anfang macht es nicht viel aus, sitze nur irgendwo ruhig und bequem.

4. Beginne damit, wie Du Dich fühlst

Wenn Du das erste Mal in Deine Meditations-Session reingehst, versuche einfach zu sehen, wie Du Dich fühlst. Wie fühlt sich Dein Körper? Wie ist die Beschaffenheit von Deinem Verstand? Beschäftigt? Müde? Ängstlich? Sehe alles, was Du in die Meditations-Session mit reinbringst, als komplett okay.

5. Zähle Deine Atemzüge

Jetzt, nachdem Du in der Übung angekommen bist, lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deine Atmung. Lenke Deine Aufmerksamkeit nur auf Deinen Atem, wenn er reinkommt, und folge ihm durch Deine Nase den ganzen Weg hinunter zu Deinen Lungenflügeln. Versuche »eins« zu zählen, während Du den ersten Atemzug hereinlässt, danach »zwei«, wenn Du ausatmest. Wiederhole das Ganze, bis Du bei 10 angekommen bist, danach beginne wieder bei Eins.

6. Komm zurück, wenn Du wanderst

Dein Verstand wird wandern. Das ist eine absolute Gewissheit. Das ist überhaupt kein Problem. Wenn Du bemerkst, dass Dein Verstand wandert, lächle, und komme dann einfach wieder langsam zurück zu Deiner Atmung. Zähle wieder »eins« und mache weiter. Du wirst vielleicht ein wenig Frustration empfinden, aber es ist absolut okay nicht fokussiert zu sein, wir alle tun das. Das ist die Übung und Du wirst nicht gut darin sein für eine kurze Weile.

7. Entwickle eine liebende Haltung

Wenn Du bemerkst, dass Gedanken und Gefühle während der Meditation auftauchen, und das werden sie, begegne ihnen mit einer freundlichen Haltung. Betrachte sie als Freunde, nicht als Eindringlinge oder Feinde. Sie sind ein Teil von Dir, wenn auch nicht alles von Dir. Sei freundlich und nicht scharf.

8. Mach Dir nicht zu viele Sorgen, ob Du es falsch machst

Du wirst besorgt sein, ob Du es falsch machst. Das ist okay, wir alle tun das. Du machst es nicht falsch. Es gibt keinen perfekten Weg es zu machen. Sei einfach glücklich, dass Du es machst.

9. Kümmer Dich nicht darum, den Kopf freizukriegen

Viele Leute denken, bei Meditation geht es darum, den Kopf freizukriegen oder alle Gedanken zu stoppen. Das ist es nicht. Das kann manchmal passieren, aber es ist nicht das »Ziel« der Meditation. Wenn Du Gedanken hast, ist das normal. Wir alle haben sie. Unsere Gehirne sind Gedanken-Fabriken und wir können sie nicht einfach ausschalten. Stattdessen versuche, Deine Fokussierung auf Deine Aufmerksamkeit zu trainieren und übe etwas mehr, wenn Dein Verstand wandert.

10. Bleib bei dem, was Dir hochkommt

Wenn Gedanken oder Gefühle auftauchen, und das werden sie, solltest Du versuchen mit ihnen Weile auszuhalten. Ja, ich weiß, ich sagte zurückkommen zur Atmung, aber wenn Du das eine Woche lang übst, solltest Du auch versuchen bei einem Gedanken oder Gefühl zu bleiben, das gerade aufkommt. Wir tendieren dazu, Gefühle wie Frustration, Wut, Angst, … vermeiden zu wollen, aber eine einzigartige und nützliche Meditationserfahrung ist es, mit dem Gefühl für eine Weile zusammen zu sein. Bleib einfach da und sei gespannt.

11. Lerne Dich selbst kennen

Bei der Übung geht es nicht nur darum Deine Aufmerksamkeit zu fokussieren, es geht darum, zu lernen, wie Dein Verstand funktioniert. Was geht hier drinnen ab? Es ist komisch, aber dadurch, dass Du Deinen Verstand wandern siehst, frustriert bist, verschiedene Gefühle vermeiden willst … kannst Du besser verstehen, wie Du tickst.

12. Freunde Dich mit Dir an

Während Du Dich besser kennenlernst, mache es mit einer freundlichen Haltung, statt einer kritischen. Du lernst einen neuen Freund kennen. Lächle und gib Dir selbst Liebe.

13. Mach einen Körper-Scan

Eine andere Sache, die Du tun kannst: sobald Du darin besser wirst Deiner Atmung zu folgen, fokussiere Deine Aufmerksamkeit auf ein Körperteil zu einem Zeitpunkt. Beginne bei Deinen Fußsohlen – wie fühlen sie sich an? Langsam gehst Du vorwärts zu Deinen Zehen, zu Deinem Fußrücken, Deinen Knöcheln, den ganzen Weg hoch, zu Deinem Kopf.

14. Werde Dir des Lichts, der Geräusche und Energie bewusst

Worauf Du noch Deine Aufmerksamkeit lenken kannst, wieder, nachdem Du Deine Atmung für mindestens eine Woche trainiert hast, ist das Licht überall um Dich herum. Halte Deine Augen sanft gerichtet auf einen bestimmten Punkt im Raum und bemerke das Licht um Dich herum in diesem Raum. An einem anderen Tag fokussiere Dich nur auf Geräusche. An einem anderen Tag versuche die Energie um Dich herum in dem Raum zu bemerken (inklusive Licht und Geräusche).

15. Vertraue Dich dem wirklich an

Sag nicht nur: »Klar, ich werde das Mal für ein paar Tage probieren.« Vertraue Dich dem Ganzen wirklich an. Behalte im Hinterkopf, dass Du erst mal für mindestens einen Monat dranbleibst.

16. Du kannst es überall machen

Wenn Du auf Reisen bist oder etwas kommt am Morgen dazwischen, kannst Du auch im Büro meditieren. Im Park. Während Du pendelst. Während Du irgendwo langläufst. Sitzende Meditation ist für den Anfang am besten, aber in Wahrheit trainierst Du Deine Aufmerksamkeit für Dein ganzes Leben.

17. Folge angeleiteter Meditation

Wenn es hilft, dann kannst Du mit angeleiteter Meditation anfangen. Meine Frau nutzt Tara Brachs angeleitete Meditation und sie findet sie sehr hilfreich.

Randnotiz: Ich habe bereits in einem anderen Artikel über Headspace geschrieben und dass es für mich sehr gut funktioniert. Unter Punkt 2 in folgendem Beitrag.

18. Probiere es mit Freunden aus

Während ich gerne alleine meditiere, kannst Du es mit Ehefrau/Ehemann oder Kind oder Freund machen. Oder gehe eine Verpflichtung Deinem Freund gegenüber ein, dass er Dich jeden Morgen nach der Meditation überprüft. Es könnte helfen, dass Du länger am Ball bleibst.

19. Such Dir eine Gruppe

Noch besser: finde eine Gruppe von Leuten, die meditieren, und geselle Dich zu ihnen. Das kann eine Zen- oder tibetanische Gruppe in Deiner Nähe sein (zum Beispiel), wo Du hingehst und mit ihnen zusammen meditierst. Oder finde eine Online-Community, registriere Dich und frage Fragen, bekomme Unterstützung und motiviere andere. Mein Sea Change Program hat so eine Community.

20. Lächle, wenn Du damit fertig bist

Wenn Du fertig bist mit Deinen zwei Minuten, lächle. Sei dankbar dafür, dass Du diese Zeit für Dich hattest, dass Du Deiner Verpflichtung nachgekommen bist, dass Du Dir selbst gezeigt hast, dass Du zuverlässig bist, wo Du Dir die Zeit genommen hast, Dich besser kennenzulernen und mit Dir Freunde zu werden. Das sind unglaubliche zwei Minuten in Deinem Leben.

Meditation ist nicht immer einfach oder auch friedlich. Aber Meditation hat wirklich unglaubliche Vorteile und Du kannst heute anfangen und Du kannst es bis an Dein Lebensende machen.


Ich hoffe, Dir hat der erste Beitrag aus der neuen Beitragsserie von Leo Babautas »zen habits« gefallen. Vielleicht hat Dich der Text erreicht und neugierig gemacht. Oder er trifft bei Dir absolut nicht auf Zustimmung. In beiden Fällen interessiere ich mich für Deine eigene persönliche Meinung. Teile sie mit mir. Entweder unten in den Kommentaren, bei Facebook, Twitter oder gerne auch per Mail. Wenn der Text Dir gut gefällt, dann sag es doch gerne weiter, was hier so steht. Oder noch einfacher: teile den Link zu diesem Beitrag.

Außerdem würde mich interessieren, was Du im Allgemeinen von der Idee hältst Leo Babautas Texte ins Deutsche zu übersetzen? Findest Du den Kerl auch so interessant wie ich? Oder kannst Du mit Achtsamkeit und Einfachheit gar nichts anfangen?

Ich danke Dir vielmals, dass Du bis hier hin mitgelesen hast und wünsche mir, dass Du wieder einmal hereinschaust, wie sich mein Vorhaben mit der Beitragsserie entwickelt hat. Bis dahin wünsche ich Dir alles Beste.

 

Photo: Mattia Notari

 

Beitrags-Serie zu Leo Babautas »zen habits«

Ich möchte mit einer Beitrags-Serie von Leo Babautas »zen habits« starten. Wer Leo Babauta noch nicht kennt, kann hier gerne seine Website anschauen und mehr darüber erfahren, wer dieser tolle Typ ist.

Im Hinblick auf die Entstehung von simplify-yourself.com habe ich mir stundenlang Beiträge auf seiner Website durchgelesen und es wäre nicht vermessen zu sagen, dass seine Worte mir geholfen haben, diesen Blog hier zu starten.

Wer oder was sind diese »zen habits«?

Zenhabits gibt es nun mittlerweile schon seit 2007. Leo beschäftigt sich auf seiner Seite mit Einfachheit und Achtsamkeit im alltäglichen Chaos. Er möchte Klarheit in das Wirrwarr bringen, sodass wir uns auf das fokussieren, was wirklich wichtig ist im Leben. Etwas Erstaunliches erschaffen. Glück finden.

Seine Texte sind zumeist nicht sehr lang. Im Durchschnitt brauchst Du für einen Beitrag vielleicht 2-3 Minuten zum Durchlesen. Die Informationen sind also einfach und fix aufgenommen. Somit hast Du mehr Zeit Dich mit dem Inhalt zu beschäftigen.

Da ich nicht einschätzen kann, ob die Mehrzahl meiner Leser der englischen Sprache so mächtig sind, eigenständig seine Texte zu lesen und die Dinge daraus sinngemäß zu übernehmen. Hinzukommen diejenigen, die vielleicht keine Lust haben auf Englisch zu lesen.

Deshalb werde ich seine Texte sinngemäß übersetzen.

Das Schöne daran ist, dass Leo auf seiner Seite auch ein Uncopyright veröffentlicht hat. Das heißt er begrüßt es, wenn seine Inhalte gerne kopiert und weitergegeben werden.

Randnotiz: Ich werde die Texte nicht in den Google-Übersetzer klatschen und Dir dann hier so präsentieren. Nein, die Texte werden von mir so übersetzt, wie ich sie auffasse. Gerne nehme ich Deine Verbesserungsvorschläge in den Kommentaren entgegen. 🙂

Learning by doing.

Warum tue ich mir diesen Aufwand an?

Weil mich die Texte von Leo Babauta auf zenhabits.net immer wieder sehr beschäftigen, positive Gefühle in mir hervorrufen, mich zum Nachdenken anregen und mich vor allem auch motivieren, etwas Neues auszuprobieren oder mich aufs Wesentliche zu besinnen. Auf meiner Homepage findest Du ganz unten unter »Inspirationen« auch eine permanente Verlinkung zu seiner Seite.

In erster Linie tue ich das für Dich, da es sich im Deutschen natürlich wesentlich einfacher lesen und verstehen lässt. Und so sind die Barrieren, einige Dinge davon in Dein Leben zu übernehmen, auch wesentlich niedriger.

Zum anderen tue ich das natürlich auch für mich. Ich versuche damit den Inhalt für mich verständlicher und einprägsamer zu machen. Ich möchte die essentiellen Dinge konservieren. Und das ist mit meinem Blog natürlich sehr leicht zu gestalten.

Also sei gespannt, wie sich dieses Vorhaben in den nächsten Monaten entwickelt.

Nutze meine Seite einfach als einen Ort an den Du jederzeit zurückkommen kannst, um Dir ein paar inspirierende Zeilen Text zu geben.

Hinterlasse doch gerne unten einen Kommentar, was Du von der Idee hältst und/oder, ob Du schon den einen oder anderen interessanten Beitrag auf zenhabits.net gelesen hast.

Dein

Handschrift